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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : November 11, 2007 | Autor : stress
Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher gelesen : 1776

  

Der Begriff Ökostrom wird für Strom verwendet, der aus rein ökologischen Quellen stammt. Die bekannteste Variante des Ökostroms ist die Wasserkraftenergie. In kleinen und großen Wasserkraftwerken wird Energie erzeugt, die anschließend in die Stromnetze eingespeist wird. Eine anderen Methode die auf dem Vormarsch ist, ist die Windenergie. Durch Windenergieanlagen wird der Strom erzeugt, mit dem der Kunde später seine elektrischen Geräte betreibt. Sehr bekannt und von großer Bedeutung ist auch die Sonnenergie. Durch Solarzellen (Photovoltaik) wird aus den Sonnenstrahlen direkt Strom gewonnen oder durch Sonnenkollektoren Wärme gesammelt. Auch die Biogasenergie wird immer bekannter. Aus Naturstoffen wie "Gülle" wird in speziellen Silos Gas gewonnen, welches wiederum in Energie umgewandelt wird.

Für den Verbraucher selbst ändert sich nichts, wenn er zum Ökoanbieter wechselt. Auch Ökostrom wird 24 Stunden am Tag geliefert, so dass der Kunde keine Engpässe befürchten muss. Leider ist derzeit der Ökostrom noch teurer als normaler Strom, jedoch weiß der Nutzer genau, dass er für die Umwelt einen wichtigen Beitrag leistet. Zudem wird ein Großteil des gewonnenen Geldes verwendet, um neue Wasserkraftwerke und andere Stromgewinnungsanlagen aufzubauen. Da Ökostrom aus reproduzierbaren Stoffen gewonnen wird, besteht keine Gefahr dass die Energie ausgeht.

Der Sinn hinter dem Ökostrom ist der Schutz der Umwelt. Die Stromerzeugung per Kernenergie bietet ein erhöhtes Risiko, da es nie auszuschließen ist, das ein Atomunfall passiert. Ein solcher Unfall kann binnen weniger Wochen ganze Städte auslöschen, da Radioaktivität tödlich sein kann. Gas, Erdöl, Kohle usw. sind nur noch bedingt verfügbar und belasten bei der Umwandlung in Strom die Umwelt erheblich. Erneuerbare Energien hingegen sind völlig umweltneutral.




 

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