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Österreich und Ungarn verbindet eine lange Geschichte, denn hierbei handelte es sich um einen Vielvölkerstaat. Nach dem Umbau des Kaistertums Österreich kam es mit Ungarn zu einer Doppelmonarchie auf der Basis des österreichisch-ungarischen Ausgleichs von 1867 bis 1918. Damals setze sich die österreichisch-ungarische Monarchie aus zwei Staaten zusammen, dem Cisleithanien und Trasleithanien. 1878 kamen Bosnien und Herzegowina dazu, die gemeinsam verwaltet wurden. Durch die Ausgleichsvereinbarung wurde auf der Basis einer Realunion eine Gleichberechtigung der beiden Staaten zugesichert. Der Kaiser von Österreich und apostolischer König von Ungarn war das gemeinsame Staatsoberhaut. In der Zeit von 1867 bis 1916 war dieser Herrscher Franz Jospeh I, im Anschluss dann Karl I./IV. Der Vielvölkerstaat Österreich - Ungarn war mit einer Fläche von rund 676.000 Quadratkilometern und mehr als 52 Millionen Einwohnern der zweitgrößte Staat in Europa. Das Staatsgebiet umfast zu dieser Zeit die heutigen Staaten Österreich, Ungarn, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina sowie Teile des heutigen Rumäniens, Montenegros, Polens sowie der Ukraine, Italien und Serbien. Bei einem Aufenthalt in Ungarn oder Österreich kann man an vielen Stellen noch diese einstige Verbundenheit spüren. Sei es in den vielen Museen und Ausstellungen, die an die Zeit erinnern oder an den prächtigen Bauten in Ungarn, die die Baukunst der Österreicher ganz deutlich hervor heben. Beide Staaten sind heute sehr beliebte Reiseziele, von Touristen aus der ganzen Welt. Besonders Ungarn hat sich in den letzten Jahren einen sehr guten Namen in der Tourismusbranche gemacht. Aber auch Österreich ist nach wie vor bei den Urlaubern sehr beliebt.
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