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Fernsehhersteller, wie Sony und Samsung, investieren derzeit in die neuen 3D Fernseher. Der 3D Effekt ist atemberaubend, doch gibt es da noch ein kleines Problem, das potenzielle Käufer davon abhält, in einen 3D Fernseher zu investieren: die sogenannte Shutterbrille. Bei dieser Technologie werden nacheinander Bilder für das rechte und linke Auge dargestellt. So sieht dann jedes Auge das für sich bestimmte Bild. Am Ende muss dann das Gehirn diese beiden Bilder zu einem dreidimensionalen Bild zusammensetzen. Um aber ohne diesen Brillen die dreidimensionalen Inhalte zu sehen entwickeln derzeit die führenden Fernsehhersteller 3D Fernseher ohne einer Brille.
Toshiba zum Beispiel hat schon zwei Fernsehgeräte in Japan auf der "Ceatec electronics show" vorgestellt, die die räumliche Tiefe auch ohne einer Brille darstellen können. Jedoch sind diese Fernseher klein im Gegensatz zu den Fernsehern mit einer Brille, denn der Größere der beiden Geräte hat 20 Zoll und der Kleinere, nur 12 Zoll. Es wird aber noch dauern, bis diese in Deutschland verkauft werden, denn sie werden erst Ende dieses Jahres in Japan verkauft.
Die Fernseher von Toshiba arbeiten mit einer brandneuen Technologie, denn es werden einzelne 2D Bilder in neun unterschiedlichen Perspektiven gezeigt. Danach muss dann das Gehirn aus den 2D Bildern das dreidimensionale Bild erzeugen. Allerdings kann man den 3D Effekt nicht mit dem Effekt vergleichen, den man mit Shutterbrillen erreichen kann. Außerdem wird der Betrachter eingeschränkt beim Betrachten des Fernsehers, denn er muss in einer 40° Zone vor dem Fernseher sitzen und einen Abstand von 90 cm zum großen Fernseher und 60 cm zum kleinen Fernseher einhalten. Martin Wrodarczyk martin.wr@web.de
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