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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : December 13, 2007 | Autor : Lasombra
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 1290

  

Mit dem Eintritt ins Schulalter beginnt für unsere Kinder nicht nur sprichwörtlich der Ernst des Lebens. Schritt für Schritt eignen sich die Kleinen neben elementaren Kenntnissen wie Lesen und Schreiben auch wichtige soziale Kompetenzen für den späteren Umgang mit Arbeitskollegen, Freunden oder dem Lebenspartner an.

Ein gar nicht einmal so kleiner Anteil der Schulkinder reagiert auf diese neuen Anforderungen jedoch mit Unaufmerksamkeit, Unruhe im Klassenzimmer und erhöhter Impulsivität. Während sich dieses Verhalten bei einem Großteil der jungen Schüler in den nächsten Wochen ändert, kommt es bei einigen Kindern jedoch zu einer ständigen Zunahme von Hyperaktivität, Impulsivität und Konzentrationsstörungen. In vielen dieser Fälle handelt es sich um ein Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom  – kurz ADHS.

Die kleinen Patienten sind nur für wenige Minuten in der Lage, sich auf den Unterrichtsstoff zu konzentrieren, werden dann auf ihren Sesseln unruhig, und beginnen den Lehrkörper mit sinnlosen Zwischenrufen zu unterbrechen. Einige junge ADHS Patienten beginnen auch in der Klasse hin und her zu wandern und sind auffällig oft in Raufereien mit Klassenkollegen verwickelt, haben keine besten Freunde und werden so gut wie nie zu Geburtstagsfeiern eingeladen. Bedingt durch die niedrige Konzentrationsspanne und oft auch fehlender Geduld seitens der Lehrerschaft sind schlechte schulische Leistungen und häufige Schulverweise traurige Komplikationen von ADHS. Trotz ausreichender Intelligenz bleiben viele ADHS Kinder beruflich deutlich hinter ihren Möglichkeiten zurück. Desaströse Folgen sind Langzeitarbeitslosigkeit, Alkoholismus, Suchterkrankungen, Depressionen und in einigen Fällen gar ein Abgleiten in die Kriminalität.

Um die oben genannten Spätfolgen zu verhindern, ist die frühzeitige Diagnose durch einen erfahrenen Kinderarzt und die anschließende sofortige Einleitung einer individuell angepassten Therapie unerlässlich. Obwohl ADHS trotz intensiver Bemühungen seitens der Wissenschaft derzeit noch nicht ursächlich heilbar ist, stehen zahlreiche sehr wirksame Therapieoptionen zur Verfügung, um den kleinen Patienten eine weitgehend normale Entwicklung zu ermöglichen. Als besonders gut geeignet hat sich das multimodale Therapiekonzept herausgestellt, bei dem Familientherapie, Verhaltenstraining und medikamentöse Therapie mit Stimulanzien kombiniert zum Einsatz kommen.

Jeder Fall von anhaltender Hyperaktivität, Impulsivität verbunden mit einer nur sehr kurzen Konzentrationsspanne sollte deswegen  Anlass zur Sorge geben, und eine frühzeitige Untersuchung bei einem erfahrenen Kinderarzt in Betracht gezogen werden.

Dr. med. univ. Mayer Jürgen informiert seine Leserschaft auf http://www.adhsneindanke.com über das Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätssyndrom – ADHS, und steht unter office@adhsneindanke.com für die Beantwortung eventueller Fragen gerne zur Verfügung. 

 




 

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