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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 02, 2010 | Autor : Energieberater
Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher gelesen : 612

  

Durch die stetig steigenden Heizkosten und im Zusammenhang mit dem Bemühen sowohl der privaten als auch der öffentlichen Haushalte, Energiekosten zu sparen, spielen alternative Heiztechniken eine immer
bedeutendere Rolle. Sie bilden nach einer Verbesserung des Wärmeschutzes eine zentrale Lösung, um effizienter mit Energie umzugehen. Ziel ist es, die nicht regenerierbaren Energieressourcen zu schonen. Dies sind die sogenannten fossilen Energieträger wie Öl, Gas und Kohle und auch Uran.

Dagegen stehen die nicht fossilen, regenerierbaren Energielieferanten. Die Regenerativen sind in die natürlichen Kreisläufe der Erde und des Kosmos eingebunden. Sonnenstrahlung, Wasser-, Luft- und Erdwärme gehören dazu und werden im Gegensatz zu den nicht regenerierbaren in den alternativen Heizsystemen zur Erzeugung von Wärme genutzt.

Die Grundlage für die Nutzung der nicht fossilen Wärmequellen stellen zunächst deren Zugänglichkeit und die entsprechend konzipierten technischen Anlagen dar.

Zu den alternativen Heizsystemen gehören innovative, effiziente Wärmeerzeuger, die aus Erdwärme, Sonnenstrahlung oder anderen Quellen Wärme ziehen. Im einfachsten Fall wird der Gasheizkessel mit einer
Solaranlage kombiniert. Die Einsparung an Primärenergie beträgt in etwa ein Drittel.

Neben der Kombinationen von erneuerbaren und fossilen Brennstoffen in einer Anlage, werden auch Wärmesysteme eingesetzt, die nahezu ausschließlich mit erneuerbaren Energieträgern arbeiten. Hier sind
insbesondere die auf der Verbrennung von Holz basierten Öfen und Kessel zu nennen. Pelletskessel arbeiten vollautomatisch und liefern damit den vollen Komfort der Zentralheizung, wie wir sie von Öl- und
Gas-Heizanlagen kennen.

Eine weitere kostengünstige Variante ist der Einsatz einer Wärmepumpe. Dabei können unterschiedliche technische Systeme eingesetzt werden. Derzeit kommen in erster Linie Elektrowärmepumpen zum Einsatz, die in einem Kompressorkreislauf, ganz ählich wie ein Kühlschrank, einem kühleren Medium Wärme entnehmen, das Temperaturniveau erhöhen und die Wärme dem Heizungswasser zuführen. Hier muss immerhin mit einem nicht
unerheblichen Stromverbrauch gerechnet werden, denn der Hebeprozess der Wärme ist nur mit Zufuhr von Energie möglich.

Auch Solaranlagen stehen zur Herstellung von warmem Badewasser und Heizenergie zur Verfügung. Gerade bei dieser Wärmequelle ist die Emission von CO2 in die Umwelt nur ganz minimal. Außerdem treten keine
umweltschädigenden Restprodukte und Verbrennungsrückstände auf. Eine kleine Solarpumpe sorgt für den Transport der Solarwärme vom Dach zum Speicher im Keller.

Gute Information über die verschiedenen Technologien sowie Auslegung und Planung der Technischen Gebäudeausrüstung erhalten Sie zum Beispiel bei der Energieberatung Solingen/Goslar. Welche Systeme in einem gegebenen Gebäude zum Einsatz kommen können, läßt sich erst durch eine sehr genaue und unvoreingenommene Analyse der Gegebenheiten entscheiden. Sowohl die bauphysikalischen und
anlagentechnischen Eigenschaften des Gebäudes wie auch die Umgebungsbedingungen und die Nutzung spielen hierbei entscheidende Rollen. Empfehlenswert ist es, einen unabhängigen BAFA-akkreditierten
Energieberater mit einer Energieeinsparberatung vor Ort zu beauftragen.







 

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