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Hat man eine Urlaubsreise geplant und gebucht, möchte man während der schönsten Zeit im Jahr auch so einiges erleben, schließlich möchte man sich noch lange an die schönen und erholsamen Tage erinnern. Eine glänzende Idee wäre es natürlich auch, wenn man andere Menschen an seinen Erfahrungen und Erlebnissen im Urlaub teilhaben lassen würde.

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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 16, 2007 | Autor : wdagobert
Kategorie : Städte & Länder | Bisher gelesen : 1367

  

Die Stadt Assuan in Ägypten ist nicht nur für ihren Staudamm bekannt. Viel mehr richteten sich die Augen der Öffentlichkeit im Jahr 2005 nach Assuan, als die Bautrupps bei Stadtsanierungsarbeiten auf Ruinen im Untergrund stießen. Auf schnellstem Weg wurden Archäologen des Schweizer Institutes für ägyptische Bauforschung und Altertumskunde beauftragt, die Ruinen freizulegen und zu untersuchen.

Bei der durch die schweizer Archeologen durchgeführten Notgrabung wurde man schnell fündig. Bald darauf gab die Altertümerverwaltung in Kairo bekannt, dass es sich hierbei um eine Festung aus der 26. Dynastie (etwa 660-525 v. Chr.) handle. Cornelius von Pilgrim, Direktor des Schweizer Institutes, erklärte, dass die Festung in antiken Texten erwähnt worden seie, man aber den genauen Standort aus den Texten nicht ableiten konnte. Nach dem Fund der Festung, südlich von Assuan, stehe für ihn fest, dass es sich dabei um jene in den Texten erwähnte handle.

Kurz nach Ende der Grabungsarbeiten wurden die gerade ausgegrabenen Überreste der Festung durch einen Erdrutsch allerdings wieder verschüttet. Ob das etwa 2500 Jahre alte Gebäude wieder vollkommen freigelegt wird, wurde noch nicht entschieden. Die Archäologen aus der Schweiz wurden weiter verpflichtet, sich auch noch um andere Grabungen zu kümmern. Die Stadt Kairo plante, neue Wasserversorgungsanlagen zum Wohl der Bevölkerung zu bauen, und rechnete natürlich im Zuge der Arbeiten mit weiteren archeologischen Funden. So fanden sich auch kurze Zeit später mehrere Überbleibsel aus vergangenen Zeiten. Die Institutsmitarbeiter untersuchten also an drei Stellen gleichzeitig den Untergrund und nahmen mehrere Rettungsgrabungen vor. Schließlich sollten die Überreste aus der Antike für die Nachwelt erhalten bleiben, und auch die Arbeiten an der Wasserversorgung mußten zügig vorwärts gehen. Unter anderem wurden Ruinen aus ptolemäischer und frührömischer Zeit gefunden und Ausgegraben. Diese geben einen guten Einblick in die, für damalige Verhältnisse, bestens ausgestatteten Badeanlagen des antiken Ägypten.

Es ist schon beeindruckend was bei den alten Ägyptern an Technik für das Wohlergehen der Bessergestellten aufgewendet wurde. Heute würde man sich über so eine Bäderlandschaft auf seinen Ägyptenreisen freuen.




 

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