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Die letzten Jahre haben es deutlich gezeigt: Die Lebensversicherung ist als Produkt zur Altersvorsorge ein Relikt vergangener Zeiten. Zwar wird sie von Versicherungsmaklern immer noch gerne angeboten (wegen der hohen Provision), doch mit einer aktuellen Rendite von 2,25 Prozent zählt sie ebenso wie das klassische Sparbuch zu den „Geldvernichtern". Die Kombination aus Sparplan und Todesfallschutz hat sich überholt. Wer für sein Alter optimal vorsorgen möchte, sollte liebe auf renditestarke Fonds setzen. Im Gegensatz zu Aktien garantieren sie eine kalkulierbare Sicherheit und schützen meist das Einlagekapital.
Ob Schiffsfonds oder Immobilienfonds – in der Regel gibt es eine durchschnittliche Rendite von fünf bis neun Prozent. Wer eine Familie bzw. einen Lebenspartner hat, kann sich mit einer kostengünstigen Risiko-Lebensversicherung schützen. Zusätzlich sollte man alle vom Staat geförderten Produkte zur Altersvorsorge nutzen, also Angestellte und Arbeiter auf jeden Fall die Riester-Rente und Betriebliche Altersvorsorge. Selbständige sollten die Vorteile der Rürup-Rente für ihre Altersvorsorge nutzen. Auch wer bereits eine Lebensversicherung hat (hier sollte die Laufzeit bereits fünf Jahre betragen), sollte sich überlegen, diese zu verkaufen und das Geld in ertragreiche Fonds anzulegen. Auf keinen Fall sollte man die Versicherung kündigen.
Die Gesellschaften zahlen nur einen geringen Rückkaufswert, da zuvor alle Verwaltungskosten (darunter fallen auch die Provisionen ihres Vermittlers) abgezogen werden.
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