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Wie schnell ist es passiert – einmal
nicht aufgepasst beim Einparken, und schon hat der Wagen auf dem
nächsten Parkplatz einen Kratzer. Aber ist ja nicht so schlimm,
man hat ja eine Autoversicherung. Aber ist es wirklich so
empfehlenswert, auch bei kleineren Schäden die Versicherung in
Anspruch zu nehmen? Am Fall einer Hamburgerin sieht man sehr gut,
dass dies nicht empfehlenswert ist. Sie streifte beim Einparken einen
Wagen, und die Reparatur des dabei entstandenen Schadens, ein circa
fünf Zentimeter Kratzer, ließ sie über ihre
Versicherung erfolgen. Daraus ergab sich dann auch prompt auch die
Rückstufung in der Schadensfreiheitsklasse. In diesem konkreten
Fall ergab sich daraus allein in der Kfz-Haftpflichtversicherung ein
Mehrbetrag von rund 680 Euro im Jahr. Ganz egal wie groß der
Schaden ist, den der Autofahrer verursacht hat, der Versicherer
bestraft den Kunden immer im gleichen Maße, in den meisten
Fällen wird der Schadensfreiheitsrabatt gekürzt. Manchmal
wird dieser sogar durch einen Aufschlag ersetzt. Wenn ein Autofahrer
also einen Unfall selbst verschuldet hat und trotzdem seinen Beitrag
bei der Versicherung gering halten will, der sollte entweder kleinere
Schäden selbst bezahlen und damit die Rückstufung
vermeiden, oder man wechselt, wenn der Schaden zu groß ist, zu
einem günstigeren Anbieter. Immerhin 35 Prozent der Schäden
in der Haftpflichtversicherung liegen bei unter 1500 Euro. Hier lohnt
es sich oft, den Schaden selbst zu begleichen und so der Rückstufung
zu entgehen. So sollte jeder, der einen relativ geringen Schaden
verursacht hat, wirklich einmal nachrechnen, ob es sich nicht lohnt,
diesen Schaden aus eigener Tasche zu bezahlen.
Lena Wolf azurlaub@web.de
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