Oft stellt man sich die Frage ob es richtig sei, wenn Mensch und Tier zusammen aufwachsen. Doch die Befürchtungen sind unbegründet.
Der Hund zum Beispiel hat keine Probleme sich unterzuordnen und sich der Familie, bzw. seinem Rudel anzupassen. Angefangen damit, dass die Frau, bzw. die Mutter, während sie
schwanger ist jemanden braucht, der an ihrer Seite wacht und mit dem sie kuscheln kann.Für das Einzelkind ist es von Vorteil, da es sich gleich daran gewöhnt nicht immer im Mittelpunkt zu stehen.
Man sollte nur darauf achten, dass der Hund nicht in die Enge getrieben wird oder sich bedroht fühlt. Dies dürfte aber kein Problem darstellen, wenn man sich einen Welpen zulegt nachdem das Baby geboren ist. Ein positives Sozialverhalten entwickelt sich durch die Nähe der beiden " Kinder ".
Viele Ängste bestehen darin, dass es unsteril in der Wohnung werden könnte und das somit dem
Baby schadet. Doch das ist ein wildes Vorurteil, das sich verbreitet hat. Natürlich schadet Dreck und Schmutz dem Nachwuchs, doch genauso schadet ein absolut steriles Umfeld. Durch ein Haustier gibt es bestimmt ein paar Keime und das ist auch gut so. Dadurch wird das Kind nicht krank, sondern es stärkt die Abwehrkräfte, bzw. das Imunsystem. Nur wenn das Tier sehr stark haart, dann muss man aufpassen, da das Kind diese Haare einatmen oder gar verschlucken könnte.
Im großen und ganzen aber entwickelt sich in kürzester Zeit eine innige Freundschaft unter den jüngsten Familienmitgliedern, die man auch nie mehr trennen könnte. Nicht umsonst werden Tiere zur Therapie bei Kindern benutzt.