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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : October 26, 2010 | Autor : whis3d
Kategorie : Essen und Trinken | Bisher gelesen : 366

  

Eine Frau hat 1886 in Amerika das Patent für einen Geschirrspüler eingereicht. Vermutlich hatte Josephine Cochrane keine Lust mehr jeden Tag Stapel von schmutzigem Geschirr zu waschen. So wie ihr ging es offensichtlich vielen Frauen, dann bereits 1929 baute Miele die ersten elektrischen Spülmaschinen in Europa. Von da an eroberten diese praktischen Helfer immer stärker den privaten Haushalt und sind heute aus einer modernen Küche nicht mehr wegzudenken.

Spülmaschinen gibt es in verschiedenen Größen und Formen – abhängig von ihrem jeweiligen Einsatzgebiet. Dabei sollte zwischen zwei Hauptbereichen unterschieden werden: dem privaten Bereich und dem gewerblichen Bereich.

Der private Bereich

Die Anschaffung einer Spülmaschine lohnt sich auf jeden Fall. In aller Regel verbrauchen Spülmaschinen weniger Wasser und Energie als die Handwäsche. Allerdings sind Reinigungsmittel für Geschirrspüler giftiger und belasten die Umwelt stärker als Spülmittel für das Abwaschen per Hand. Vor allem wenn kleine Kinder im Haushalt sind, ist es unbedingt notwendig sämtliche Reiniger und Zusatzchemikalien, welche für die Geschirrspülmaschine nötig sind, kindersicher weg zu räumen. Reinigungsmittel für Spülmaschinen sind hochgradig ätzend und das große schwarze X auf der Verpackungsrückseite weist deutlich auf diese Gefahr hin.

Hat man sich für die Anschaffung einer Geschirrspülmaschine für zu Hause entschieden, dann hat man – abhängig vom Geldbeutel und Bedarf – die Qual der Wahl. Fachleute unterscheiden bei Spülmaschinen für den privaten Bereich verschiedene Bauformen. Diese reichen von unterbaufähig, über dekorfähig, integrierbar, bis zu voll integrierbar.

Spülmaschinen für den privaten Gebrauch haben üblicher Weise eine Breite von 60 cm. Es gibt auch kleiner Geschirrspüler für den Single Haushalt mit einer Breite von 45 cm. Beide Breiten sind in alle Bauformen erhältlich.
Als unterbaufähig wird eine Spülmaschine dann bezeichnet, wenn man die obere Platte abnehmen und dadurch das Gerät unter die Arbeitsplatte schieben kann. Ist ein Gerät nicht unterbaufähig, dann wird es auch als reines Standgerät bezeichnet.
Eine dekorfähige Spülmaschine hat an ihrer Frontseite einen Rahmen, in den – ähnlich wie bei einem Bilderrahmen – eine 2 bis 3 mm dicke Dekorplatte eingesetzt werden kann, die üblicher Weise passend zur restlichen Küche ausgesucht wird.
Handelt es sich um eine integrierbare Spülmaschine, dann wird statt der dünnen Dekorplatte eine normale Küchenfront vorne auf die Maschine aufgesetzt; in diesem Fall wird sie aber nicht nur von einem Rahmen gehalten, sondern ist fest mit dem Gerät verschraubt. Bei der dekorfähigen und der integrierbaren Spülmaschine bleibt das Gerätedisplay auch bei geschlossener Türe sichtbar.
Der Unterschied zwischen integrierbaren und voll integrierbaren Spülmaschinen besteht darin, dass bei der voll integrierbaren auch das Gerätedisplay nicht mehr zu sehen ist, sobald die Maschine geschlossen wurde.
Bis auf die reinen Standgeräte, sind alle anderen Bauformen unterbaufähig und können mehr oder weniger problemlos auch in bestehende Einbauküchen integriert werden.

Professionelle Spülmaschinen für den gewerblichen Bereich weisen, aufgrund anderer Anforderungen, gänzlich andere Bauformen als Geschirrspülgeräte für den privaten Bedarf auf. Das Geschirr wird in einem Korb entweder auf einem Transportband durch das Gerät geführt (ähnlich einer Autowaschanlage) oder bekommt eine Art Haube gestülpt. Gelegentlich werden auch kleine Unterbaumaschinen eingesetzt.
Egal für welche Bauform man sich entscheidet - wichtig ist, dass die Spülmaschine bedarfsgerecht angeschafft und pfleglich behandelt wird, damit mit man lange Freude an diesem praktischen Küchenhelfer hat.




 

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