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In vielen Berufen ist es zwingend vorgeschrieben, Berufsbekleidung zu tragen. Die Berufsbekleidung dient verschiedenen Zwecken und soll zum einen den Arbeitnehmer vor den speziellen Gefahren an seinem Arbeitsplatz schützen, zum anderen soll die Berufsbekleidung den Arbeitnehmer auch für die Öffentlichkeit erkennbar machen. Daher gibt es für jede Branche eigene und speziell abgestimmte Berufsbekleidung.
Die Berufskleidung zum Schutz des Arbeitnehmers ist in vielen Berufssparten vom Gesetzgeber vorgeschrieben. Ein Verstoß dagegen wird vom Gesetzgeber nicht toleriert und mit Strafen sanktioniert. Die Berufsbekleidung kann im Ernstfall Leben retten. So soll die Berufsbekleidung zum Beispiel den Arbeitnehmer vor extremer Kälte oder Hitze schützen. In anderen Fällen muss die Berufsbekleidung vor Laugen, Gasen oder Strahlungen schützen. Aber wofür müssen Ärzte einen Kittel tragen, Köche eine Schürze? Dies hängt klar mit der Hygiene zusammen. Die Berufsbekleidung soll Infektionen vermeiden, indem sie Bakterien abwehrt. Daher muss zum Beispiel der Kittel aus einer glatten Oberfläche bestehen und eine geringe Keimbehaftung aufweisen. Außerdem ist es sehr wichtig, dass die Berufsbekleidung von Ärzten und Köchen absolut Fusselfrei ist. Die Berufsbekleidung muss zusätzlich der täglichen Wäsche bei hohen Temperaturen standhalten. Das ist nötig, damit bei heißer Wäsche jegliche Keime, die an der Berufsbekleidung haften, abgetötet werden können.
Einen anderen Zweck erfüllt die Berufsbekleidung bei zum Beispiel Straßenbauarbeitern. Hier gilt es, durch die Berufsbekleidung die Arbeiter für die Öffentlichkeit erkennbar zu machen. Die Erkennbarkeit muss auch bei schlechten Witterungsverhältnissen gewährleistet sein, damit verheerende Unfälle vermieden werden. Gerade im Bereich von Autobahnen ist es besonders wichtig, dass Autofahrer bereits frühzeitig die Arbeiter erkennen können.
Heinrich Beckler
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