Willkommen Gast!
Bitte einloggen oder registrieren um Beiträge zu schreiben.


Home | Archiv | Registrieren | Artikel schreiben | Erweiterte Suche | Kontakt | Impressum

    Hauptkategorien
» Auto und Verkehr
» Business
» Computer
» Essen und Trinken
» Finanzen und Wirtschaft
» Freizeit und Hobby
» Gesundheit
» Handy & Telefon
» Internet
» Kunst und Kultur
» Medien
» Natur und Umwelt
» Recht & Rechtsanwalt
» Reisen und Urlaub
» Shopping
» Singles und Freundschaft
» Sonstiges
» Sport und Unterhaltung
» Städte & Länder
» Versicherungen
» Wissenschaft

  Optionen
» Meist gelesene Artikel
» Artikel schreiben
» Registrieren


    Zufalls Artikel
Seo Beratung ist heutzutage für fast jeden Webseitenbetreiber wichtig, um bei den großen Suchmaschinen auf den vordersten Plätzen zu stehen.

    Statistiken
» Artikel
5333
» Autoren
6345
» Besucher
3418904
» Kategorien
22

Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : May 26, 2010 | Autor : tonja
Kategorie : Versicherungen | Bisher gelesen : 532

  

Markus Muster arbeitet seit 15 Jahren als Krankenpfleger in einer Klinik. Mit der Schichtarbeit kommt er gut zurecht. Zudem ist er ein sportlicher Typ und gut trainiert. Das Heben der Patienten und die auch sonst oft körperlich anstrengende Arbeit ist für ihn kein Problem. Doch dann wird bei einer Routineuntersuchung plötzlich festgestellt, dass Markus Muster krank ist, und zwar sehr krank. Ein bösartiger Tumor wurde entdeckt. Markus Muster bekommt Angst, Angst zu sterben. Bald jedoch bekommt er diese Angst halbwegs in den Griff, da die Behandlungen gut greifen. Doch nun macht sich eine andere Angst breit. Was ist los, wenn er mal nicht mehr für seinen Lebensunterhalt sorgen kann, wenn er seine Arbeit nicht mehr verrichten kann. Wird er dann von seiner Lebenspartnerin abhängig? Macht sie diese Extrembelastung überhaupt mit? Und könnte man sich gegen solch ein Risiko absichern? Ja, mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Diese kann er aufgrund einer vorliegenden Krebserkrankung allerdings jetzt nicht mehr abschließen. 

 

Das Risiko einer Berufsunfähigkeit wird leider den meisten immer erst klar, wenn es an die Tür klopft, sprich eine Erkrankung sich einstellt. Leider ist dann ein Abschluss häufig nicht mehr möglich. Auch gibt es für viele grundsätzlich nicht die Möglichkeit eines Abschlusses, weil sie z.B. auch bereits in jungen Jahren schon mit einer chronischen Erkrankung zu kämpfen haben.

 

Dieses Problem ist bekannt und so wird immer wieder gefordert, dass es hier zu Veränderungen beim Versicherungsschutz bzw. –angebot kommen muss. Das Risiko einer Berufsunfähigkeit ist vorhanden und die Folgen sind nicht banal, es geht um die wirtschaftliche Existenz. Jeder müsste diesen Schutz erhalten können.

 

So schlägt z.B. auch der ehemalige Versicherungsombudsmann Prof. W. Römer immer wieder eine Versicherung mit Kontrahierungszwang vor. Ganz klar müssten dann die Tarife anders gestaltet sein, damit Leistungsfälle dann auch bedient werden könnten. Beispiele sind hier z.B. eine Karenzzeit oder Leistungsbegrenzungen.

 

In Deutschland haben nur ca. ein Viertel aller arbeitenden Bürger eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Viele würden einen Abschluss tätigen, wenn sie es könnten. Viele können es nicht aus finanziellen Gründen, viele nicht aus gesundheitlichen Gründen. Die Wichtigkeit dieses Versicherungsschutzes müsste auch noch besser in den Köpfen der Menschen verankert werden. Jeder versichert lieber sein Auto als sich selbst. Das ist ein falscher Denkansatz.

 

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung mit Kontrahierungszwang könnte niemals so leistungsstark sein, wie die derzeitigen Tarife – das ist klar. Eine Basisabsicherung, die die Versorgungslücke, die auch bei Erhalt der staatlichen Hilfe (Erwerbsminderungsrente) entsteht, verkleinert, sollte jedoch in einem Sozialstaat jedem möglich sein.

 

 

Antonie Müller

am@studentenmail.de

 




 

 Visitor's Comments !

keine Kommentare...

Article-Base.de Cookies löschen | Nach oben