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2008 ist es wieder soweit. In der chinesischen Hauptstadt Peking messen sich bei der 29.Ausgabe der olympischen Sommerspiele vom 8. bis 24. August 2008 die weltbesten Sportler in 302 Wettbewerben. Diese Wettbewerbe gehören wiederum 28 verschiedenen Sportarten an. Und auch 2008 gibt es neue Disziplinen. Eine der für das Publikum am unterhaltsamsten ihnen dürfte wohl das BMX-Racing sein.
Wie auch schon das Snowboarden bei den olympischen Winterspielen will nun der BMX-Sport Einzug in den Disziplinen-Olymp des Sommers halten. Im Moment darf unter BMX (Bicycle MotoCross) noch eher eine Szene-Sportart verstanden werden. Seit dem großen Boom in den Achtzigern war BMX mehr und mehr in Vergessenheit geraten. Und auch auf den Wunschzetteln für Weihnachten und Kindergeburtstage sind BMX-Räder seitdem immer seltener geworden. Auf der anderen Seite sieht man immer öfter Shows im Fernsehen, die über Trendsportarten berichten. Darunter findet man auch wahnwitzige Menschen, die auf den 20-Zoll-BMX-Boliden wagemutige Stunts vollführen. Sie darf man zu den Leuten zählen, die die Sportart nach vorne getrieben haben. Der US-Amerikaner Mike King spielt ebenso eine gewichtige Rolle wie der in den Medien noch präsentere Dave Mirra. In Laoshan wurde nun eine temporäre Anlage für das BMX-Racing gebaut. Dort dürfen sich die weltbesten BMX-Fahrer messen und beweisen, dass die Aufnahme in als olympische Disziplin kein Fehler war.
Erfreut von diesem Schritt des olympischen Komitees sind natürlich nicht zuletzt die BMX-Hersteller, wie etwa die amerikanische Marke Eastern Bikes. Für sie dürften sich die olympischen BMX-Rennen beinahe genauso auszahlen, wie es die Tour de France schon beinahe traditionell für die Rennrad-Hersteller tut. Angewiesen sind auf den neuen Umsatzschub allerdings bei weitem nicht alle Hersteller. Eastern Bikes beispielsweise ist schon seit langem auch im weitaus profitableren Mountainbike-Geschäft tätig. Autor: Florian Mayer mediasbrain-kontakt (at) yahoo.de
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