|
Bodybuilding ist ein Sport der meist mit jungen dynamischen
Männern verbunden wird, die sich täglich mehrere Stunden im Fitness-Studio
quälen um gestählte Körper aufzubauen. Und genau genommen ist das auch nicht
wirklich falsch und dieser Eindruck stimmt mit dem überein, was man auch Tag
für Tag in den Fitness-Clubs dieser Welt beobachten kann. Doch soll deshalb
nicht der Eindruck entstehen, Bodybuilding sei nicht auch ein hervorragender
Sport für ältere Menschen! Ganz im Gegenteil. Bodybuilding bietet jedem die
Möglichkeit, egal ob jung oder alt, etwas für seinen Körper und seinen Geist zu
tun. Sei es aus Gründen der Gesundheit, um beispielsweise seine
Rückenmuskulatur zu stärken um damit Schmerzen in diesem Bereich vorzubeugen
oder sei es wegen optischen Zielen, um im Sommer am Strand oder im Freibad eine
gute Figur abzugeben. Letztlich gehen beide Zielsetzungen ein wenig Hand in
Hand. Denn der Gesundheitssportler profitiert von einem guten Aussehen, während
der „Schönling“ von den gesundheitlich positiven Eigenschaften Profit schlägt.
Bodybuilding ist also längst nicht mehr der Sport für
Menschen mit akuter Profilneurose, sondern hat mittlerweile Einzug in den
Alltag der heutigen Zivilisation gefunden. Auch wenn Bodybuilding aufgrund
seines doch eher schlechten Rufes mit Begriffen und Definitionen wie Power Pump
oder Power Workout, Rücken-Fit oder Bauch, Beine & Po umschrieben wird.
Letztlich ist und bleibt es jedoch Bodybuilding. Man formt seinen Körper.
Und auch in der Welt des Hochleistungsbodybuildings ist es
längst nicht mehr so, dass die Jungen auch tatsächlich die Besseren sind! So
gibt es heutzutage nationale und internationale Klassen und sogar
Weltmeisterschaften für Senioren über 40 Jahren bis hin zu Senioren über 60
Jahren, die mittlerweile als Masters-Klassen bezeichnet werden. Und auch auf
Profiebene können sich häufig noch Sportler und Athleten mit mitte oder sogar
ende dreißig erfolgreich gegen die „jungen Wilden“ durchsetzen. Und das ist in
der Sportwelt nicht unbedingt als normal anzusehen. In vielen Spielsportarten
ist man mit Ende zwanzig schon Teil des „alten Eisens“ und man steht praktisch
vor seiner Sportler-Rente. Anders beim Bodybuilding. Hier fangen manche
Karrieren erst richtig an aufzustreben. Das dürfte auch mit ein Grund sein,
warum man guten Gewissens sagen kann, dass es fürs Bodybuilding nie zu spät
ist. Selbst wenn man erst mit 30 oder 40 mit dem Trainieren beginnt, ist man
noch nicht zu alt, um sich kontinuierlich zu verbessern.
Wenn Sie also bestrebt sind, Ihrer Gesundheit etwas Gutes zu
tun, Ihren Körper zu entwickeln, weg vom Bierbauch und hin zum athletischen
Aussehen, dann schwingen Sie sich egal in welchem Alter Sie sich befinden an
die Eisen und arbeiten Sie an Ihren Bodybuilding-Zielen.
Name: Jan Lehmkuhl Email: jan@team-andro.de
|