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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : January 15, 2011 | Autor : sable
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 459

  

Bei einer Brustvergrößerung wird die Brust mit Implantaten, die meist aus Silikon bestehen, vergrößert. Eine solche Brustvergrößerung ist für die Patientin oft auch ein Schritt in ein neues positives Leben. Viele Patienten wünschen sich aber, gleichzeitig Fett zu verlieren und zusätzlich eine schöne volle Brust zu bekommen. Hier gibt es die Möglichkeit der Brustvergrößerung mit Eigenfett. Voraussetzung ist natürlich, dass die Patientin genügend eigenes Fett an entsprechenden Problemzonen vorweisen kann. Hier kommen meist die Regionen Po, Bauch und Oberschenkel in Frage. Der Arzt entnimmt hier mit hauchfeinen Kanülen Eigenfett, das entsprechend aufbereitet wird und dann in die Brust injiziert wird. Um Dellen zu vermeiden, muss an den entsprechenden Fettzonen aber wirklich genügend natürliches Fett da sein, damit auch gleichmäßig Fett für die Transplantation entnommen werden kann. Wenn eine Frau also von natur aus also schon sehr schlank ist, dann wird diese Methode eher nicht in Frage kommen.


Ein weiterer Aspekt der Eigenfettmethode bei der Brustvergrößerung ist, dass man nicht mit 100%iger Gewissheit vorher sagen kann, wie viele der transplantierten Fettzellen auch wirklich anwachsen. Im Allgemeinen ist bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett eine deutliche Volumenzunahme zu erkennen, aber es kann auch Fälle geben, in denen kein so großer Anteil von Fettzellen anwächst und das Resultat dann nicht dem entspricht, was die Patientin sich vorgestellt hat. Man kann aber davon ausgehen, dass in den meisten Fällen eine Volumenzunahme um eine Körbchengröße erreichbar ist. Der Vorteil ist, dass keine Implantate eingesetzt werden müssen und dass die Brust sich im Liegen ganz natürlich zur Seite hinbewegt. Alles im Allem eine sehr interessante, relativ neue, Methode der Brustvergrößerung, die bei den oben beschriebenen Vorraussetzungen zu sehr guten Ergebnissen führen kann.


Wenn jedoch eine Frau zu wenig körpereigenes Fett hat, das transplantiert werden könnte oder wenn sie sicher sein will mindestens eine Körbchengröße oder sogar zwei Cup-Größen mehr zu erreichen, dann bietet sich nach wie vor die Brustvergrößerung durch Implantate an. Hier hat die Patientin die Gewissheit, die vorher ausgesuchte Vergrößerung der Brust, auch wirklich zu erreichen.


Fazit: Bei der Brustvergrößerung mit Eigenfett hat man den Vorteil, dass zusätzlich zur Brustvergrößerung gleich die Fettabsaugung mit durchgeführt werden kann, also die entsprechenden Problemzonen an Bauch, Po usw. gleichzeitig verbessert werden können.
Die Brustvergrößerung mit Implantaten bietet sich eher an für Patientinnen, die nicht über genügend eigenes Körperfett verfügen und die sicher sein wollen, die gewünschte Cup-Größe auch zu erreichen. Ein verantwortungsvoller Arzt wird im Beratungs- und Untersuchungsgespräch mit der Patientin die individuell geeignete Methode heraussuchen.




 

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