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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 12, 2008 | Autor : Chefe
Kategorie : Business | Bisher gelesen : 1260

  

Der Begriff Burnout ist mit Sicherheit vielen in der Berufswelt schon begegnet. Burnout kommt aus dem Englischen (to burn out) und bedeutet übersetzt ausbrennen. Natürlich heißt das nicht, dass man in Flammen steht oder innerlich verbrennt. Unter Burnout ist der körperliche und seelische Zustand gemeint. Zum Beispiel: Erschöpfung, Kraftlosigkeit, Antriebslosigkeit, Motivaktionslosigkeit, Müdigkeit, Trägheit, fehlende Energie, Konzentrationsschwierigkeiten, Unzufriedenheit, Reizbarkeit, Angstgefühle, vermindertes Interesse an Sex etc.  Die Burnout-Patienten weisen außerdem eine Reihe von körperlichen Symptomen auf, wie Schulter- und Nackenschmerzen. Auch Muskelbeschwerden sind keine Seltenheit. Kopfschmerzen, Magen-Darmbeschwerden sind beim Burnout die häufigsten Symptome. Herzschmerzen sind seltenere Symptome, aber als Krankheitszeichen bekannt. Wie kann es zu einem Burnout kommen? Psychologen meinen, dass Burnout durch einen chronischen Stress, der über Wochen und Monate anhält, ausgelöst wird. Die Betroffenen des Burnouts verlieren das seelische Gleichgewicht, fühlen sich hilflos und kraftlos. Dies führt zu einer Abwärtsspirale bis hin zur Selbstaufgabe. Eigene Grenzen werden überschritten. Da Arbeitende die meiste Zeit auf der Arbeit verbringen, ist die extreme Arbeitsbelastung die häufigste Ursache des Burnouts. Nicht nur, dass zu viel Arbeit zu verrichten ist, sondern auch der Zeitdruck, der oftmals hinzukommt, führt zum Burnout. Schlechte Arbeitsbedingungen und ein schlechtes Betriebsklima sind oftmals eine zusätzliche Belastung. Burnout-Betroffenen setzen sich selbst zu sehr unter Druck und fühlen sich den Anforderungen auf Dauer nicht mehr gerecht bzw. gewachsen. Unter den Merkmalen des Burnouts leiden vielleicht viele oder sind vielen bekannt, jedoch ist das Ausmaß und der Zeitraum maßgebend, bis es zum Burnout führt. Ob man ein Burnout-Kandidat ist, zeigen die Warn- und Alarmsignale. Erst einmal erscheint vor einer Burnout-Krise alles positiv. Die Arbeit macht Spaß, vielleicht hat man sogar noch die Aussicht auf eine Beförderung und man setzt alle Energie in Arbeit. Der Betroffene ist dynamisch, engagiert und euphorisch. Jedoch wird mit der Zeit das Engagement durch eine schleichende Erschöpfung ausgebremst. Eine verminderte Belastbarkeit tritt auf. Stimmungsschwankungen und Immunschwäche sind die Folge. Enttäuschungen und Misserfolge durchqueren den Weg. Die Erholungsphase reicht nicht mehr aus und der Körper kann nicht genügend Kraft schöpfen. Das Ganze führt zu einem Endzustand, der durch Entmutigung, Resignation, zunehmende Infektanfälligkeit, Niedergeschlagenheit und schließlich zu Selbstzweifel, Minderwertigkeits- und Versagensgefühlen führt. Das Burnout hat zugeschlagen und die Betroffenen werden pessimistisch, sind schnell gereizt und genervt. Negativismus und Fatalismus sind ein weiteres Anzeichen. Psychologische Konsequenzen sind die Folge. Das Leistungsvermögen baut sich langsam ab, die Motivation lässt nach, Kreativität geht verloren. Es treten Konzentrationsstörungen auf, bis hin zu Vergesslichkeit. Das Burnout nimmt Einfluss auf das private Umfeld. Es bleibt nicht aus, das Familien, -Partner- oder Eheprobleme entstehen. Der Druck entsteht jetzt von zwei Seiten. Es gibt keinen Ausweg oder Fluchtmöglichkeit für den Burnout-Patienten. Es wird oftmals in solchen Situationen zu vermehrten Alkohol- oder Zigarettenkonsum gegriffen. Das Problem der Schlaflosigkeit und innerliche Unruhe versucht der Burnout-Betroffene durch die Einnahme von Medikamenten zu lösen. Die Situation spitzt sich zu und der Burnout Patient muss was ändern, denn alles um ihn herum scheint zusammen zu brechen. Im Extremfall verliert er seinen Job durch die vielen Krankheitszeiten, seine Familie durch die Verhaltensveränderung und seinen Freundeskreis durch zu wenig Zeit und Arrangement. Zunächst muss der Burnout-Betroffene selbst Initiative ergreifen. Die Frage „hat sich der extreme Einsatz gelohnt“ wird jeder Burnout Patient an der dieser Stelle mit „Nein“ beantworten, denn er fühlt sich am Ende seiner Kräfte. Energie, Kraft und Motivation muss wieder her. Der unter Burnout Leidende muss sich Grenzen und Regeln setzen. Der Arbeitseinsatz muss beschränkt werden, auch im zeitlichen Sinne. Für ausreichend Schlaf sollte der Burnout-Betroffene sorgen, damit der Körper zur Ruhe kommt und Energien speichern kann. Eine ausreichende gesunde Ernährung ist ebenfalls sehr wichtig. Wer unter Burnout leidet, sollte sich einen körperlichen Ausgleich suchen. Irgendeine Sportart wird dem Burnout-Patienten zusagen. Hilfreich sind auch Entspannungstechniken wie Meditation oder autogenes Training. Den Kontakt zum Freundeskreis pflegen, ist eine weitere wichtige Maßnahme. Ganz wichtig jedoch ist die Familie, die in der Lage ist, dem Burnout-Patienten den größten Halt zu geben. Psychologen helfen den Burnout Patienten, den richtigen Weg zu gehen! Burnout-Betroffene dürfen nicht zögern, sich die psychologische Hilfe zu suchen und anzunehmen. Auch ein geeignetes Coaching ist hier ratsam. Das Coaching sollte dann auf dieses Problem gerichtet sein. Gemeinsam ist man stärker und erreicht das Ziel, wieder ein zufriedenes Leben zu führen.




 

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