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Jede Zeit hatte diesbezüglich ihren Schwerpunkt. Früher schmückten essbare Leckereien wie Äpfel und Nüsse den Baum. Selbst gemachter Christbaumschmuck für den wichtigen Tag im Jahr war die Regel, die Familien bastelten und buken. Diese Tradition ist heute weniger verbreitet. Figuren aus Edelmetall, Glas und Lametta kamen in Mode. Heute ist die Auswahl an Christbaumkugeln unermesslich groß. Nie gab es mehr Auswahl an dekorativen Nettigkeiten für den geliebten Christbaum.
Der Individualist findet die persönlichen Weihnachtsfavoriten. Dürfen es glitzernde, filigran gearbeitete und dünnwandige Kugeln sein? Oder lieber dem Lieblingstier nachempfundene Weihnachtsbaumschmuckfiguren? Die Palette ist endlos. Der Weihnachtsmann schwingt neben dem glänzenden Frosch mit Regenschirm. Engel mit Harfen pendeln Seite an Seite mit Früchten und Gemüse, Märchenfiguren konkurrieren mit limitierten oder nostalgischen Schmuckfiguren. Kunstvögel aus Glas werden an die Zweige geknipst oder gehängt. Und alle wurden mit Liebe entworfen, mundgeblasen und fein handbemalt stehen sie dem Massenprodukt gegenüber und verzücken durch Charme.
Auch filigran bemalte Zinnfiguren werden gerne an den grünen Baum angehängt. Da sind Strohsterne und Holzanhänger, feine in Deutschland gearbeitete Handarbeit, zu finden und bedächtig gefalteter Baumschmuck aus Glanzpapier. Schleifen, Ringe und Sterne, sie alle schmücken den Tannenbaum.
Neben Formen und Materialwahl ist die Farbe wichtig. Dieses Jahr herrschen braun und orange Töne vor, oder war das 1979? Der klassische Silber- oder Goldschmuck der Verwandten ist nach wie vor zeitlos angesagt. Es darf glitzern, plüschig und rüschig sein, Geschmack ist erlaubt. Auch bunt gemischte Schmückideen werden gerne angenommen. Und bei allem darf die Spitze nicht fehlen. Zu dem begeistert geschmückten Festtagsbaum gehört die passende Christbaumspitze. Hier konkurrieren klassisch-edle Metallsterne mit Engel aus Stoff oder Metall, Weihnachts- und Schneemänner.
Und hängt der Schmuck am Baum wird erneut entschieden, das Licht. Sollen es echte Kerzen oder elektrische Lichterketten sein? Diese Lichterketten sind ebenso Kunstwerke und stehen dem Christbaumschmuck in nichts nach. Das Formen- und Farbenmeer ist auch hier ergiebig. Ebenso variiert, bei den Freunden des natürlichen Lichtes, die Form der Kerzenhalter zum Anknipsen an die Tannenzweige. Ist alles Gewünschte am Baum zu bewundern kann das Fest beginnen und es wird still.
Nach dem Dreikönigstag werden die Schätze vorsichtig in Kisten und Kästen verstaut, um im nächsten Jahr mit Bedacht und leicht verzagt herausgenommen zu werden. Das Heiligtum wird zärtlich entstaubt, poliert und zusammen mit neuen Errungenschaften erneut an den Christbaum gehängt, alle Jahre wieder.
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