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Veröffentlicht : February 26, 2008 | Autor : Andreasrasch
Kategorie : Internet | Bisher gelesen : 1195

  

CMS – Content Management System

 

Was ist ein Content Management System?

CMS Software Systeme sind datenbankgestützt. Mit Ihnen werden Inhalte von Webseiten verwaltet und für den Benutzer bereitgestellt.

Mit HTML erstellte Webseiten, werden als „statische Webseiten“ bezeichnet. Mit CMS verwaltete Seiten, obwohl auch diese den Webseiteninhalt statisch bereitstellen, nennt man „dynamische Webseiten“ da die Übergänge fließend sind.

Bei einer normalen statischen Webseite werden die einzelnen Seiten erstellt und dann auf einen Webserver kopiert. Von diesem können die einzelnen Seiten dann von den Internet Nutzern abgerufen werden.

Bei einem CMS  ist dieses wesentlich komplexer. Alle Inhalte der Webseite müssen in einer Datenbank erfasst und definiert werden. Damit der Webserver die Seite für den Internet Nutzer bereitstellen kann, wird ein sogenannter Applikations-Server benötigt. Hierunter versteht man ein spezielles Programm, das die Inhalte aus der Datenbank abfragt, diese zu einer Webseite zusammensetzt und anschließend an den Webserver übermittelt.

Durch CMS wird der Prozess der Content-Bereitstellung optimal unterstützt. Jede Person, die Inhalte veröffentlichen möchte, muss in der Regel  keine Programmierkenntnisse besitzen, da die meisten CMS an bekannte Textverarbeitungsprogramme angelehnt sind.

Durch CMS wird die eigenständige Aktualisierung  und Pflege einer Webseite auf einfache Art und Weise ermöglicht. Der Nutzer, beispielsweise ein Online-Redakteur lässt sich von einer Agentur lediglich ein Gerüst Programmieren. Sämtliche Inhalte wie Text, Fotos, Grafiken fügt er später selbst mithilfe eines einfach zu bedienenden Editors ein und kann diese bei Bedarf jederzeit  wieder ändern.

 

Vorteil CMS

Da die meisten CMS Editoren einer Textverarbeitung ähneln, werden keine Programmierkenntnisse zur Aktualisierung und Pflege der Webseite benötigt.

Bei CMS sind der Inhalt und das Layout der Webseite durch Templates getrennt. Dadurch werden Änderungen am Layout erheblich erleichtert. Soll beispielsweise eine neue Grafik eingebunden werden, wird das Zentral im Template festgelegt. Eine Einbindung auf allen Einzel Seiten entfällt.

Das manuelle Einfügen von Navigationselementen entfällt. Wird die Webseite um eine Unterseite erweitert, wird die Navigation ebenfalls Zentral angepasst.

Der Betreiber einer Webseite kann sich durch diese strikte Trennung von Layout und Inhalt voll auf die Eingabe seines Textes oder seiner Bilder konzentrieren. Diese passen sich automatisch an das Design der Webseite an. Es sind keine speziellen Formatierungen nötig.

Alle Inhalte werden in einer Datenbank abgelegt und können bequem über Formulare verwaltet werden.

Die Verwendung von CMS in Unternehmen bewirkt eine einfache und spürbare Kostensenkung. Alle Inhalte können direkt vom Unternehmer auf der Webseite veröffentlicht werden, ohne die Dienste einer teuren Agentur in Anspruch zu nehmen. Dies bewirkt eine erhebliche Einsparung von Zeit und Geld.

Es wird zur Pflege und Aktualisierung der Webseite keine weitere Software benötigt. Das CMS wird direkt auf dem Server installiert und kann anschließend von jedem PC mit Internetzugang bearbeitet werden.

Bei CMS können Änderungsrechte für verschiedene Bereiche festgelegt werden, so können verschiedene Personen an unterschiedlichen Bereichen arbeiten, wobei jede Person nur Änderungsrechte für seinen Bereich besitzt.

 

Nachteil CMS?

In der Regel ist man mit CMS bestens beraten. Es gibt aber auch neben den zahlreichen Vorteilen wenige nennenswerte Nachteile.

Die Erstellung einer Webseite mit einem CMS ist für die ersten Seiten aufwändiger und damit auch teurer.

Das CMS benötigt eine lauffähige Umgebung. Da hier erhöhte Anforderungen an den Server gestellt werden, liegen die Betriebskosten hier deutlich höher.

Auf einem mit CMS installierten Server müssen Zeitweise Änderungen vorgenommen werden, beispielsweise notwendige Sicherheitsupdates. Dadurch verändert sich die Umgebung und wird zwangsläufig Änderungen am CMS notwendig machen. Updates am CMS werden dadurch irgendwann zwingend erforderlich und diese sind selbst bei open Source Systemen nicht kostenlos.

AR/Fachartikel - Internet Beratung Aufklärung Analysen Unternehmerverband F-IT

Andreas Rasch 

 as@f-it.ch

 

 

 




 

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