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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : December 31, 2010 | Autor : TeamAndro
Kategorie : Sport und Unterhaltung | Bisher gelesen : 1502

  

Creatin ist ein nicht ganz neues Supplement auf dem Fitness-Markt und wurde bereits im vergangenen Jahrhundert von Kraftsportlern aus dem Ostblock verwendet. Bekannt wurde Creatin jedoch erst durch einige Leichtathleten, welche diese Substanz zur Leistungssteigerung eingesetzt haben. Seit Mitte der 90er Jahre wird Creatin dann in Form von Creatin Monohydrat auf dem Nahrungsergänzungsmarkt angeboten und verkauft. Die Leistungssteigerungen die man mittels Creatin erzielen kann sind teilweise so enorm, dass mehrfach darüber nachgedacht wurde, ob Creatin auf die Liste der unerlaubten Dopingsubstanzen gesetzt werden soll. Und das obwohl Creatin eine körpereigene Substanz darstellt, die darüber hinaus auch Teil der täglichen Ernährung sein kann, sofern man sich nicht vegetarisch oder vegan ernährt.

Der Hype um Creatin hat in den vergangenen Jahren so stark zugenommen, dass Nahrungsergänzungsmittelfirmen stets auf der Suche nach neuen Formen und Rezepturen ihrer Creatinprodukte sind. Ursprünglich wurde Creatin lediglich in Form von Creatin Monohydrat angeboten. Als nächster Schritt wurden so genannte Transportmatrixen hinzugefügt. Diese sollen die Aufnahme, Resorption und Wirkung des Creatins verbessern und steigern. Dadurch dass Creatin durch Insulin verstärkt in die Zellen eingeschleust werden kann, bestehen die meisten dieser Matrixen aus hochglykämischen Kohlenhydraten, wie Maltodextrin, Dextrose oder Wachsmaisstärke. Zusätzlich werden dann häufig noch Substanzen und Zusatzstoffe hinzugefügt, welche mit dem Creatin zusammen synergistische Effekte haben sollen. Am Häufigsten kommt hier Glutamin, Taurin oder ALA zum Einsatz.

Da Creatin jedoch in Flüssigkeit zu Creatinin zerfallen kann, was wiederum für den Körper unbrauchbar und mehr als Belastung angesehen wird, da dieses über die Nieren herausgefiltert werden muss, arbeiteten Wissenschaftler fieberhaft an einer Lösung dieses Problems und fanden diese schließlich in der Pufferung des Creatins, welches dieses pH-stabil werden ließ und somit nicht mehr in Flüssigkeit zerfallen könne. Diese neue Rezeptur ist unter dem Namen Krealkalyn bekannt, welches heutzutage mindestens genauso populär ist, wie Creatin Monohydrat. Doch auch hier muss ganz klar gesagt werden, dass die Grundsubstanz von Krealkalyn Creatin Monohydrat bleibt und daher nicht mehr Effekte zu erwarten sind, sondern lediglich die Verträglichkeit möglicherweise verbessert werden konnte.

Mittlerweile gibt es nun dutzende verschieden Formen von Creatin, die auf dem Markt der Nahrungsergänzungen zu erhalten sind. Creatin-Malate, Creatin-Esther und und und. Wer sich in Bezug auf Leistungssteigerung nun einmal an Creatin versuchen möchte, dem sei empfohlen, zunächst klassisch mit Creatin Monohydrat und einer eventuell beigefügten Transportmatrix aus Kohlenhydraten und Aminosäuren bedienen sollte und nur bei auftretenden Nebenwirkung oder gar ausbleibender Wirkung an die neueren Formen wenden sollte.


Autor: Jan Lehmkuhl in Koperation mit Philipp Rauscher (TEAM-ANDRO.com)

Email: jan@team-andro.de




 

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