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Obwohl heutzutage kaum mehr eine optische Verwandtschaft zu erkennen ist haben sich die inzwischen sehr beliebten und in vielen Fällen hochtechnisierten Mountainbikes aus einem Fahrradtyp entwickelt den es in den Vereinigten Staaten von Amerika schon lange gab. Dem Cruiser. Diesen gibt es nicht erst seit seiner gerade angetretenen Renaissance in verschieden Ausführungen wie Stretchcruiser, Chopper und Lowrider, sondern zumindest als Beach-Cruiser schon seit den 50er Jahren. Der Cruiser ist traditionell ein Custom-Bike - also ein Fahrrad welches auf Kundenwunsch hergestellt und mit den gewünschten Merkmalen & Features ausgestattet wird. Einen Cruiser erkannt man vor allem an dem auffallend kühn geschwungenen Rahmen, den breiten Reifen, einem äusserst breiten und gut gefütterten Sattel und einem viele Blicke auf sich ziehenden Design. Nicht umsonst nennt man diese Fahrräder auch "Pimp-Bikes". Das hat den Ursprung wieder in Amerika wo von ursprünglich Zuhältern (engl:Pimp) dicke, aufgemotzte Autos gefahren wurden. Diese haben sich dann aus dem Rotlichtmilieu ins eher halbseidene Genre des Hip-Hop & Gangstar Rap verschoben in dem auch die Vorliebe für mächtig aufgemotzte Cruiser zuhause ist. Und seitdem die coole Attitude der Vorstadt-Hip-Hopper auch bei uns immer beliebter wird steigen auch die Verkaufszahlen der Cruiser deutlich an. Während der Cruiser auf Seiten der Fahrradtechnik ursprünglich eher spartanisch ausgestattet war, werden heutige Versionen meist mit modernster Mountainbike-Technik ausgeliefert. Diese Fahrräder eignen sich weniger für den sportlichen Einsatz und sind aufgrund der von ihnen erzwungenen sehr aufrechten Fahrposition für längere Strecken nicht geeignet. Auch mangelt es diesen Showbikes an den vom Gesetzgeber vorgeschrieben Ausstattungsmerkmalen die ein Fahrrad für den Einsatz im Strassenverkehr benötigt. eingereicht von: A. Mindl email: info(et)fahrradschmiede-berlin.de
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