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Veröffentlicht : November 17, 2010 |
Autor : ThomasH
Kategorie : Natur und Umwelt | Bisher
gelesen
: 524
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Wer sich mit Babys und deren Umwelt auseinandersetzt, kommt zwangsläufig
auf die Frage, was einem Kleinkind in den ersten Jahren seines Lebens
zugute kommt. Vor allem motorische und kognitive Förderung des Kindes
kann sich positives auf die Entwicklung des Kindes ausüben, wenn diese
früh genug erlernt werden. Aus diesem Grund wurde das Baby Trapez
entwickelt, das ein Gymnastikgerät für Babys darstellen soll und auf die
oben erwähnte Fähigkeitsentwicklung abzielt.
Das Prinzip ist simpel: An trapezartig angeordneten Stangen, hängen
Rasseln, Schnuller und andere Spielsachen, die es für das Babys zu
erreichen gilt. Gleichzeit kann es durch das Trapez hindurch krabbeln
und sich an den Trapez-Stangen festhalten und aufrichten. Neben den
Grundvoraussetzungen, wie eine gute Standfestigkeit, der Außeneinsatz
und kinderfreundliches Material, sollte es auch farbenfroh gestaltet
sein, da Kinder sonst schnell die Lust daran verlieren. Doch die
Meinungen zum Baby Trapez gestalten sich ambivalent.
Die Befürworter schwören auf das Trapez, da es alle elementaren
Fähigkeiten des Babys in einer Spielsituation fördert. Auf die erlernten
Bewegungen und koordinativen Fähigkeiten kann das Kind dann im Laufe
seiner Entwicklung wieder zurückgreifen. Durch seine vielfältigen
Einsatzgebiete und Möglichkeiten ist das Trapez eine unumgängliche
Begleitung für die Entwicklung des Kindes und auch ein optimales Holzspielzeug.
Die Gegner bemängeln, dass Trapeze zu früh in die Entwicklung
eingreifen, denn Kinder unter 6 Monaten könnten gar nicht mit der
Vielzahl von Reizen umgehen. Und hier ist die Hauptkritik: Durch das
ständige Rasseln und in Bewegung sein, kommt es zu einer Reizüberflutung
des Babys, das mehr mit diesen Reizen beschäftig ist, als mit sich
selbst.
Die Entscheidung, ob und wann es ein Baby-Trapez sein soll, liegt am
Ende ganz allein bei den Eltern. Eine Auseinandersetzung mit dem Thema
und den verschiedenen Modellen gehört demnach zu einer verantwortlichen
Erziehung.
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