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Den meisten ist es bekannt, aber nicht alle machen Gebrauch davon – die Rede ist von Sicherheitskopien, neudeutsch auch als Backups bezeichnet. Backups sollten optimalerweise täglich, ruhig auch mehrmals täglich, mindestens aber einmal pro Woche durchgeführt werden. empfehlenswerte Datenträger sind Bandlaufwerke und RAID-Systeme. Setzt man ein RAID-System ein, werden die Festplattendaten auf einer zusätzlichen gleichgroßen Festplatte gespiegelt. Der Vorteil ist, dass die zweite Festplatte weiterlaufen kann, wenn die erste ausfällt. Aber auch RAID-Systeme sind nicht perfekt – beispielsweise sind sie auch nicht gegen Virenbefall geschützt - löscht ein Virus oder ein Benutzerfehler die Daten auf der Festplatte, werden auch die Daten auf der Backup-Festplatte fast zeitgleich gelöscht. Daher sollte man zusätzlich weitere Kopien erstellen, die unabhängig von der Festplatte die Daten speichern und sicher vor derartigen Attacken sind. Ein großer Teil der Datenverluste werden vom Nutzer selbst verursacht, der Klassiker ist das unabsichtliche Löschen von wichtigen Dokumente, und das nachfolgende Löschen des Papierkorbs, der die Daten noch enthält. Bei Datenverlusten dieser Art braucht man sich keine Sorgen machen, da in diesen Fällen eine Datenwiederherstellung so gut wie immer problemlos möglich ist, sofern der betroffene Bereich der Festplatte nicht allzu oft mit neuen Daten überschrieben wurde. Hier kann sogar eine im Fachhandel erworbene Datenwiederherstellungssoftware eingesetzt werden. Wenn die Daten mehrfach überschrieben wurden, macht das die Datenrettung etwas schwieriger, aber auch nicht unmöglich. In sochen Fällen kann man allerdings selbst oft nichts mehr ausrichten, und sollte einen Fachmann für Datenrettung konsultieren – das gleiche gilt übrigens auch, wenn ein Hardwaredefekt den Datenverlust verursacht hat. Autor: Kerstin Becker kbecker[ @ ]content-optimizer.de
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