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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : May 02, 2007 | Autor : Sunny76
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 1619

  

Nicht immer ist das, was die Natur für den Menschen bereit hält, auch erwünscht. Ein gutes Beispiel ist das Thema Haarausfall. Wenn die Haare auf dem Kopf weniger werden, stellt das für viele Betroffene eine Belastung dar. Sicher, der ererbte oder hormonell bedingte Haarausfall, der bei vielen Männern früher oder später einsetzt, ist normal. Aber damit leben muss man zum Glück nicht mehr. Schlimm ist es vor allem für Frauen, wenn die Kopfbehaarung ausfällt. Denn der typisch männliche Haarausfall kann auch bei ihnen auftreten, stellt aber immer noch ein großes Tabuthema dar.

Natürlich gibt es auch noch andere Ursachen für Haarausfall. Unfälle oder Krankheiten bzw. diverse Behandlungsmethoden (Operationen, sowie Chemotherapie) wären hier zu nennen. Im Zweifelsfall kann ein Hautarzt die richtige Diagnose stellen. Auch eine Hautuniversitätsklinik ist eine gute Adresse. Die moderne Schönheitschirurgie hält eine in den meisten Fällen passende Behandlungsmethode bereit: die Haarwurzeltransplantation. Dabei werden entweder streifenweise oder punktuell kleine Hautstückchen mit Eigenhaar entnommen und verpflanzt. Einmal verheilt, produzieren die Haarwurzeln ein Leben lang neues, gesundes Haar. Das ist deshalb möglich, weil die Haarwurzeln im Haarkranz deutlich widerstandsfähiger sind als zum Beispiel am Haaransatz oder am Hinterkopf, an den verpflanzt wird. Sichtbare Narben bleiben je nach Form des Eingriffs kaum zurück. Ein auf Eigenhaartransplantation spezialisierter Chirurg kann sehr natürliche Ergebnisse erzielen.

Und was sagt die Statistik? In den USA ist die Methode mit über 400.000 Eingriffen pro Jahr schon sehr weit verbreitet. In Deutschland unterziehen sich um die 4.000 Menschen jährlich diesem mikrochirurgischen Eingriff, und die Zahl wächst stetig. Prominente, die im Rampenlicht eine gute Figur abgeben müssen, lassen durch diese Form der Schönheitschirurgie ebenso nachhelfen wie der Normalbürger.

Ein Artikel von Sonja Kraus, infosvonsonja@yahoo.de




 

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