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Beim Kauf von Investmentfonds fällt gewissermaßen als Eintrittspreis der sog. Ausgabeaufschlag an. Dies sind Kosten, mit denen die Fondsgesellschaften ihren Vertrieb finanzieren. Bei offenen Immobilienfonds liegt der Ausgabeaufschlag bei ca. 5 % der Anlagesumme, bei Aktienfonds bei ca. 4 - 6 %. Rentenfonds haben einen Ausgabeaufschlag von ca. 2,5 – 3,5 % und bei Geldmarktfonds fällt in der Regel kein Ausgabeaufschlag an. Bis ein Investmentfonds in den Gewinnbereich kommt, muß zunächst jeweils der Ausgabeaufschlag erwirtschaftet werden.
Der Fondskäufer hat die Möglichkeit, bei unterschiedlichen Anbietern Fonds zu kaufen. Bei der Fondsgesellschaft selber oder bei einer Präsenzbank vor Ort ist in der Regel der vollständige Ausgabeaufschlag zu bezahlen. Direktbanken vermitteln die meisten Investmentfonds mit einem Rabatt von 50 % auf den Ausgabeaufschlag. Fondsdiscounter vermitteln dagegen schon bei kleinsten Anlagebeträgen die meisten angebotenen Fonds mit einem Rabatt von 100 % auf den Ausgabeaufschlag. Hierbei werden häufig Fondsbanken vermittelt, die auf die Kontoführung von Investmentfondsdepots spezialisiert sind. Diese Fondsbanken sind fast ausschließlich Tochtergesellschaften von Großbanken oder großen Finanzkonzernen.
Bei einem monatlichen Sparplan von 100 € in einen Aktienfonds, der einen Ausgabeaufschlag von 5 % hat, fließen bei jeder Zahlung 95 € in den Fonds. 5 € fallen an Kosten (Ausgabeaufschlag) an. Über den Zeitraum von 30 Jahren ergibt sich bei einer durchschnittlichen Wertentwicklung von 8 % eine Ablaufleistung von 134.739 €. Bei einem Rabatt von 100 % auf den Ausgabeaufschlag werden hingegen 100 € mit jeder Zahlung in den Fonds investiert. In diesem Fall beträgt die Ablaufleistung des Fondssparplanes 141.831 €. Durch die Auswahl eines günstigen Fondsvermittlers läßt sich somit eine bis zu 7.091 € höhere Ablaufleistung erzielen. Verfasser: Guido Wegg E-Mail: webmaster@online-fondsprodukte.de
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