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Veröffentlicht : September 07, 2007 |
Autor : RosaRosenrot
Kategorie : Freizeit und Hobby | Bisher
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: 1433
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Der althergebrachte Westernstiefel - im Allgemeinen genauso als Cowboystiefel betitelt - war und ist die charakteristische Bekleidung für den Fuß für einen sogenannten Kuhhirten - kurz Cowboy. Die Galloschen zeichnen sich in erster Linie durch ihre angehobenen Hacken aus, der sich beim Reiten im Steigbügel des Sattels verfängt und so ergänzenden Schutz auf dem Ross eröffnet. Des Weiteren tragen sie eigene, spitz zusammenlaufenden Frontbereiche, die das Hineingehen in den Steigbügel drastisch vereinfachen.
Der Vorgänger soll der der gängige Stiefel des Militärs gewesen sein, der am Anfang des 19. Jahrhundert entstand. Wer allerdings die Aufgabe des Cowboys beherrschte, konnte mit solch einem Stiefel nichts anfangen, denn das Schuhwerk war für den anspruchsvollen Platz auf dem Pferd viel zu groß und daher nur wenig angenehm. Vorgeblich soll Charles Hayer aus Kansas für den neuen Cowboystiefel, wie wir ihn bis zum heutigen Tag haben, federführend gewesen sein. Denn er produzierte für einen Berufscowboy einen Stiefel nach seinen Visionen; dabei gestaltete er das spitze Format und schenkte dem Stiefel seinen ungewöhnlichen Anblick durch den angehobenen Absatz. Der Cowboystiefel setzte sich allmählich unter den Berufscowboys durch, und wird bis zum heutigen Tag hochwertiger denn je hergestellt. Nun werden die Cowboystiefel mit ideenreichen Handgenähtem ausgerüstet und aus verschiedenartigen Farbtönen mit der Hand geschneidert. Wertvolle Stiefel haben eine rahmengenähte Schuhsohle und sind teilweise mit und ohne Innenfutter zu bekommen - je nach Saison.
Um die Cowboystiefel zu reinigen, kann angeraten werden, gleich nach dem Einkauf der Stiefel eine Imprägnierung einzuleiten. Das behindert Dreck und Feuchtigkeit am Durchsickern unter die Schuhsohle und säubert desweiteren das Leder durch die inbegriffenen Schmiermittel und Wachse. Eine Imprägnierung ist darum eine Art Schutzfilm, der über das Leder verteilt wird. Insgesamt sind zwei Behandlungen erforderlich, um einen geeigneten Schutzfilm erstellen zu können.
Um die Färbung des Stiefels zu modfizieren, kann je nach Leder eine Schuhpomade oder ein dünnflüssiges Fabrikat zur Pflege benutzt werden. Sollte zufälligerweise die entsprechende Farbe für den Cowboystiefel nicht verkäuflich sein, kann eine dunklere Farbabstufung verwendet werden, die dem Leder hingegen die ureigene Farbtiefe nachahmt. Um den gröbsten Dreck abzuklopfen, genügt eine Bürste mit starren Borsten, mit der der trocken gewordene Dreck entfernt werden kann. Wenn sich unschöne Wasserränder oder Schneeränder entstanden sein sollten, kann eine Nassreinigung helfen. Denn mit einem besonderen Schaum oder Reinigungsmittel sind auch diese Rückstände am Cowboystiefel zeitnah und mühelos zu vernichten. Damit man lange Vergnügen an den Cowboystiefeln hat.
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