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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : July 04, 2007 | Autor : wdagobert
Kategorie : Reisen und Urlaub | Bisher gelesen : 1449

  

Jedes Jahr zählen die Parkverwalter über 170 Tausend Besucher aus aller Welt. Hier leben Vögel, Fische, Kröten, Wasserratten, Schlangen, Schmetterlinge und als Star das Red- necked Pademelon, ein kleines Känguru, das zur Gruppe der Wallabies gehört. Sehr interessant sind auch die Schaukästen mit den nachtaktiven Tieren, wie Eule, Fledermaus und Pussy Possum. Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man den Dorrigo NP als Arche Noahs Australiens bezeichnet. Finde ich treffend, da hier viele Tier und Pflanzen überleben konnten.


Der gesamte Nationalpark ist so gestaltet, dass begehbare Wege für jede Altersgruppe angeboten werden. Wir entschlossen uns zum Wonga Walk Circuit, einem Rundweg, der aber nach 2,5 Kilometern gesperrt ist. Dazu sind wir mit dem Auto zur Glade Picnic Area gefahren und von dort gestartet. Es war noch früh am Tag. Wir trafen kaum andere Wanderer und hatten die Freude, die vielen Geräusche und Töne aus dem Regenwald ungestört zu hören. Der Kampf der Bäume nach oben zum Licht zeigt sich auch in den mächtigen Wurzeln der Jahrhundertbäume. Das dichte Farnunterholz und die vielen pflanzlichen Schmarotzer an den mächtigen Stämmen lassen erahnen, wie es früher hier ausgesehen hat. Nach kurzer Strecke hörten wir das Rauschen des Crystal Shower Falls, den wir schon von der Strasse bei der Herfahrt bemerkt hatten. Beim Schild „Wasserfall in 100 Metern" waren wir noch voller Erwartung. Auch als zwischen dem dichten Unterholz das fallende Wasser in der Sonne glitzerte.


Der Weg ist so gelegt, dass man wie durch einen Tunnel hinter dem Wasserfall gehen kann. Ganz nett.. 500 Meter weiter auf feuchtem, aber begehbaren Weg kommt ein Aussichtspunkt, von dem der Blick weit ins Tal schweifen kann. Man muß sehr aufpassen beim Laufen, da es jetzt etwas steiler bergab geht und Steine, sowie Wurzeln als Stolperfallen fungieren. Das bleibt so bis zum Tristan Fall. Und der wirkt schon eher als ein Wasserfall. Das Wasser kommt aus über 100 Meter Höhe, rauscht, fällt und fließt über Terrassen nach unten. Eine Holzbrücke führt über das Wasser und auf der anderen Seite ist der Weg gesperrt.


Mehr Reiseberichte über Down Under finden Sie auf meinem im Internet veröffentlichtem Reisebuch the-apple-island.de.

Weitere Reisegeschichten und Informationen zu Australien auf Downunder-Dago.de.


Dagobert Wiedamann,   info@downunder-dago.de




 

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