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Santiago liegt am Südufer des vielleicht schönsten Sees der Welt.
Der Ort selbst hat keine großen Reize, aber hier gibt es auch für Touristen die
Möglichkeit den Maximonkult hautnah miterleben zu können. Die Figur des Maximon
steht hauptsächlich für spirituellen Schutz, hat aber noch viele andere Aspekte
und erinnert teilweise an den Ellegua der Santeria und Exu der afrikanischen
Tradition. Maximon, eine männliche, fast lebensgroße Statue aus geschwärztem
Holz wird jeweils zu Ostern in einer Prozession an das Ufer des Atitlansees
gebracht und dort feierlich und rituell gewaschen. Danach bekommt Maximon
entweder neue Kleider und /oder eine neue Krawatte. So geschmückt zieht die
Prozession dann jedes Jahr zu einem anderen Haus der Gemeine. Die ausgewählte
Familie hat bereits viele Tage damit verbracht ihr Wohnzimmer auszuräumen, um
Platz für Maximon zu schaffen und den Raum feierlichst zu schmücken. In diesem
Raum wird Maximon das nächste Jahr verbringen und täglich Gäste empfangen die
frische Blumen, Kerzen und Räucherwerk bringen und Maximon ihre persönlichen
Bitten vorbringen. Im Gegensatz zu manchen anderen Mayazeremonien können hier
auch Touristen teilnehmen und gegen ein paar Quetzales Eintritt Maximon besuchen
und sich von der Atmosphäre bezaubern lassen. Das richtige Haus zu finden ist
nicht schwer, denn ankommende Touristen werden schon bei der Bootsanlegestelle
von den Kindern des Dorfes umringt, die sich als Führer anbieten. Am späten
Nachmittag kehren die letzten Boote zum nahen Panajachel zurück, das eine Vielzahl von Restaurants und <a href="http://www.kompassguatemala.com" title="Hotels">Hotels</a>in verschiedenen Preisklassen anbietet.
Martin Toffel
office(at)kompassguatemala.com
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