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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : September 26, 2010 | Autor : edle.troepfchen
Kategorie : Essen und Trinken | Bisher gelesen : 315

  
Die Bezeichnung Rivaner entstand aus Marketinggründen. Denn ein Rivianer ist letztlich kein anderer Wein als ein Müller-Thurgau. Doch leider hat diese hochpotente Rebe viele Winzer dazu verleitet, dünne Weinchen in großer Hektoliterzahl zu produzieren, so dass der Müller Thurgau bei Weinkennern schnell in Verruf geraten ist. Doch dieses negative Image ist nicht unbedingt begründet. Denn neben den minderwertigen Massenweine gibt es eine Vielzahl von hochwertigen Weißweinen aus der Müller-Thurgau-Rebe, die auch den anspruchvollen Gaumen der Weinkenner eine gute Beurteilung entlocken.
Der Name „Rivaner“ basiert auf der Annahme, dass die Müller-Thurgau-Rebe eine Kreuzung des Riesling und des Silvaner sei. So wurde diese Markenbezeichnung für diesen Weißwein kreiert. Doch die Annahme der Abstammung der Müller-Thurgau-Rebe hat sich als falsch erwiesen. Gentechnische Untersuchungen zur Folge stammt der Rivaner vom Riesling und der Madeleine Royale-Rebe ab.
Die Abstammung des Weines ist den meisten Weintrinkern eher unwichtig. Qualität und Genuss stehen bei den Weintrinkern im Vordergrund. Im Allgemeinen handelt es sich beim Rivaner um einen hellgelben bis teilweise blassgelben Weißwein, dessen Charakter dank der milden Säure aromatisch frisch wirkt. Das Fruchtaroma wird durch ein deutliches Muskataroma unterstützt.
Zu beachten gilt bei diesem Weißwein, dass Lagerung dem Aroma des Rivaners nicht förderlich ist. Im Gegenteil. Der meist süffig ausgebaute Rivaner sollte in den ersten Jahren bereits getrunken werden. Zu Süßwasserfischen, Salat und auch Gerichte mit Nudeln und heller Sauce passt ein Rivaner hervorragend.
Geschrieben von Marc Hammond, 26.09.2010: edle.troepfchen [ÄT] googlemail.com




 

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