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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : February 03, 2009 | Autor : Doc Roberts
Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher gelesen : 859

  

Geldanlagen und Umweltschutz wurden bisher als zwei voneinander getrennte Bereiche angesehen. Das muss in Zukunft nicht mehr so sein, da man der Umwelt indirekt durch seine Investition in Ökofonds helfen kann. Hierbei sind zwei Arten von Investitionen zu unterscheiden, die Geldanlage in offene und geschlossene Fonds.


Der Klassiker der offenen Investmentfonds ist die Investition in Aktien. Ökofonds legen ihr Geld nur in Aktien von Unternehmen an, die bestimmten umweltfreundlichen Kriterien entsprechen. Durch den Kauf der Aktien dieser Unternehmen erhalten sie zusätzliches Kapital, welches zur Weiterentwicklung von besseren, umweltfreundlicheren Produkten oder Produktionsweisen genutzt werden kann. Durch die Stärkung dieser „Öko“-Unternehmen kann es im Markt zu einem Trend kommen, nur noch umweltfreundliche Produkte herzustellen, also Produkte die gut recyclebar oder biologisch abbaubar sind. Solch ein Trend würde der Umwelt erheblich helfen.



Bei einer Investition in einen geschlossenen Fonds ist die Unterstützung von umweltfreundlichen Projekten viel direkter, da durch die Geldanlage in diese Fonds der Bau von Windkraft- oder Solaranlagen finanziert wird. Die Gesellschaften verkaufen ihre Anteile bis zu einem bestimmten Prozentsatz an interessierte Anleger. Die dadurch erreichte Eigenkapitalsumme wird zur Finanzierung des Baus dieser Anlagen genutzt. Solche Solar- oder Windkraftfonds, auch mal Windfonds genannt, helfen dabei, in Zukunft mehr Strom aus regenerativen Energiequellen zu erzeugen, was klimaschädliche Erzeugungsmethoden in Zukunft überflüssiger werden lässt. Die Verbrennung von fossilen Energieträgern wie Kohle, Erdgas oder Erdöl verursacht eine hohe CO²-Belastung, deshalb wäre es wünschenswert, das mehr Windfonds den Bau von Windkraftanlagen finanzieren, damit in Zukunft der Strom umweltfreundlicher produziert werden kann.



Bei beiden Finanzierungsarten ist die Auswirkung der Geldanlage nicht sehr groß, doch immerhin mehr, als eine Investition in Aktien der z.B. Benzin- und Ölunternehmen. Es ist also möglich mit seiner Investition etwas für den Umweltschutz zu tun und bei seinem Investment ein gutes Gewissen zu haben.




 

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