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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : November 04, 2010 | Autor : wolfrüdiger
Kategorie : Sonstiges | Bisher gelesen : 335

  

Vor dem Einzug in eine neue Wohnung oder gar ins Eigenheim stellt man sich irgendwann die Frage, welche Fußbodenbeläge am geeignetsten sind. Bei dieser Entscheidung spielen zahlreiche Kriterien eine Rolle. Zuerst ist dabei natürlich die Frage nach den Kosten zu klären. Außerdem zählen die Belastbarkeit sowie die Möglichkeiten der Reinigung des Untergrunds.

Die Auswahl an möglichen Dekorationsmöglichkeiten für den Untergrund ist mittlerweile enorm.


Bodenbeläge für Bad und Küche

Gerade in den Räumlichkeiten, in denen viel Feuchtigkeit auf den Boden gelangen kann, bietet sich ein Fußbodenbelag an, der wasserundurchlässig ist, um Schäden zu verhindern. Hier kamen in früheren Jahren oftmals PVC-Böden oder Linoleum zum Einsatz. Heute findet man meist Fliesen. Diese lassen sie sich hervorragend reinigen. Man unterscheidet dabei zwischen Wand- und Bodenfliesen. Letztere sind sehr robust und bieten selbst bei Nässe aufgrund ihrer rauen Oberfläche einen guten Schutz gegen Rutschen. Bodenfliesen sind in der Regel deutlich größer als Wandfliesen.

Sowohl für die Wasserdurchlässigkeit als auch für die Abriebfestigkeit und die Rutschsicherheit gibt es genormte Belastungsklassen. Im privaten Bereich spielen diese Werte nur eine theoretische Rolle. In öffentlichen Gebäuden, wie zum Beispiel einer Schwimmhalle, müssen diese Auflagen jedoch genau befolgt werden. Im Schadensfall könnte die Versicherung ansonsten die Leistung verweigern.


Atmosphäre für das Wohnzimmer

Im Wohnzimmer findet man Fliesen deutlich seltener. Hier spielt das Raumklima eine größere Rolle. Der Bodenbelag sollte Wärme und Feuchtigkeit speichern und bei Bedarf wieder abgeben können. Vor allem Holz bietet sich als Material für den Untergrund an, da es hygroskopische Eigenschaften hat. Zur Auswahl stehen beispielsweise Holzdielen und Parkett.

Auch Laminat findet aufgrund der geringeren Anschaffungskosten sehr hohen Anklang. Während Parkett und Dielen aus Vollholz bestehen, handelt es sich beim Laminat um einen Bodenbelag, der sich aus mehreren Schichten zusammensetzt. Die oberste Lage dient dem Schutz. Sie ist transparent und gibt den Blick auf das eigentliche Dekor frei. Diese zweite Schicht ist eine dünne Folie, auf der das Muster ausgebracht ist. Meist handelt es sich dabei um ein Holzdekor, sodass das Laminat einen hochwertigen Eindruck vermittelt. Darunter befindet sich die Trägerschicht, die aus gepressten Spänen besteht. Damit sich das Laminat nicht verzieht, ist unter der Trägerschicht meist eine weitere Folie verklebt und bei hochwertigem Laminat zusätzlich noch eine Trittschalldämmung.

Das Auslegen ganzer Räume mit Teppichböden ist mittlerweile eher unüblich. Ein Grund dafür ist die mangelnde Hygiene, denn für eine intensive Reinigung reicht ein normaler Staubsauger oftmals nicht aus. Allerdings kommen Teppiche in Form von Brücken oder Läufern noch immer zum Einsatz.


Rosalinde Bond

rosi.bond@web.de




 

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