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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : July 17, 2007 | Autor : tmaue
Kategorie : Kunst und Kultur | Bisher gelesen : 852

  

Beim Blick hinter die Kulissen einer bekannten Filmproduktion gibt es allerlei Verblüffendes und Unerwartetes zu entdecken. Viele Kleinigkeiten und scheinbare Nebensächlichkeiten sind während eines Filmdrehs zu beachten. Betrachtet man die Requisiten staunt man als allererstes über die Unmengen an unterschiedlichen Kleidungsstücken, die in der Garderobe jedes einzelnen Schauspielers hängen. Dazu die unzähligen Menschen, die sich Tag für Tag mit der Kleiderfrage und den Schauspielern auseinander setzen. Beim weiteren Gang über die Flure der TV-Produktion kommt man unweigerlich an einem Raum mit der Aufschrift „Requisiten" vorbei. Vorsichtig öffnet man die Tür und zum Vorschein kommen Mengen von Requisiten. Zuerst stolpert man über die alltäglichen Gegenstände. Jeder einzelner Artikel wurde bearbeitet und die Marke durch eine nicht existierende ersetzt oder die entsprechende Marke überklebt und somit unkenntlich gemacht wurde.

Auf dem weiteren Weg durch den Raum entdeckt man eine kleine Kiste. Mit der Aufschrift „Geld". Neugierig öffnet man diese und stutzt zunächst. In der Kiste liegen Banknoten – fein säuberlich gebündelte Scheine aller Kategorien sowie  Münzen – ordentlich gestapelt und verpackt in Münzrollen. Ging man doch im Vorfeld davon aus, dass die Scheine und Münzen in den Fernsehserien – und filmen echte Scheine und Münzen sind, so wird man hier eines besseren belehrt. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass es sich Falschgeld handelt. Die Scheine fühlen sich bei eingehender Betrachtung tatsächlich unecht an. Es verleiht den Anschein von Papierscheinen. Hält man die Münzen in der Hand, so bemerkt man, dass sie nicht die Härte der echten Münzen besitzen. Letztendlich kann nicht gesagt werden, aus welchem Material die Münzen bestehen – feststeht, dass die Münzen echt sind. Nach ein paar weiteren interessanten Entdeckungen verlässt man diesen Raum und ist gespannt auf die Dinge, die noch kommen mögen.

Am Ende des Tages ist man völlig erschöpft – physisch durch die langen und weiten Wege durch die Flure der Produktionsfirma und psychisch aufgrund der vielen Enthüllungen, die man entdeckt hat und der Eindrücke, die man den gesamten Tag über gesammelt hat.

Torsten Maue / torsten.maue@gmail.com




 

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