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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : September 28, 2007 | Autor : holidaycheck
Kategorie : Reisen und Urlaub | Bisher gelesen : 1289

  
Als Belohnung für`s fleissige Lernen sind wir in zwei sechser Gruppen am Wochenende in die Berge gefahren.

Da wir in "Strategic Management" so gut aufgepasst haben, haben wir es doch glatt geschafft an zwei verschiedenen Seiten des Bergs angelandet zu sein. Dieser Berg, der gelbe Berg, besteht eigentlich aus vielen Bergen. Ausserdem hatten wir die Tour über zwei verschiedene Veranstalter gebucht. Das heisst, wir haben uns leider nicht getroffen, obwohl wir insgesamt sicher 10.000 Treppenstufen gestiegen sind (Die Chinesen halten leider nicht so viel von Wanderpfaden. Es soll lieber steil auf Beton nach oben gehen. Fast 3000 m hoch sind wir so geklettert. Knieschnackerln hoch 3!!! Nach 6 Stunden waren wir oben.

Und dann mussten wir auch noch fast wieder ganz runter, weil das "Hotel" so weit weg war. Hundemüde kamen wir dann endlich in unserer Unterkunft an. Ich sage bewusst nicht Hotel, weil das zwar in chinesischer Schrift draussen dranstand, aber in Wirklichkeit haben wir, Jungs und Mädchen streng getrennt, in 12-Bett-Zimmern ohne Bad genächtigt.

Und das Bett war kein Bett, sondern eine Holzplatte mit einem Laken drüber. Oh war das schön! Genau, was wir alle gebraucht haben nach den Strapazen.
Nachdem wir das Gemeinschaftsbad für 200 Personen inspiziert hatten, (ein Loch als Klo, und alles daneben gespritzte drumherum, ausserdem ein Schlauch aus der Wand, mit dem man sich eine Schüssel mit Wasser füllen konnte), haben wir unser vollstes Organisationstalent entwickelt.

Wir haben uns, während eines kargen Abendmahls, an ein paar nette Malaysierinnen rangemacht, die in einem anderen Hotel untergebracht waren und dort in einem 4-Bett Zimmer sogar ein eigenes Bad mit Dusche hatten. Und bis 24 Uhr hatten wir dann alle geduscht. Dann ging es ab ins "Bett". Im Zimmer schnarchten die Chinesinnen bereits so laut um die Wette, dass selbst meine Ohrstöpsel nichts gebracht haben. Folglich eine sehr erholsame Nacht...

Aber sie war ja zum Glück nicht so lang, denn um 4.00 Uhr wurden wir geweckt, um einen weiteren Berg zu besteigen und den Sonnenaufgang zu sehen.

 Wie haben wir uns auf unser 6er-Abteil im Nachtzug gefreut!!!! Da kann man nämlich ziemlich gut schlafen. Die Liegewagen sind bequemer als in Deutschland und die Schlafwagen, die ich gesehen habe, entsprechen eindeutig Hotel-Qualität. Heute bin ich wieder in Shanghai angekommen. Und zum Glück haben wir einen Aufzug im Haus, denn für die nächsten drei Wochen, will ich keine Treppen mehr sehen!!!


Constanze Russ-Mohl
constanze.russ-mohl@holidaycheck.de

 




 

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