Kosmetik bezeichnet eine Körper- beziehungsweise Schönheitspflege.
Kosmetik dient der Erhaltung, der Wiederherstellung oder auch der Verbesserung der Schönheit. Bestimmte Mittel reinigen, vitalisieren, stabilisieren, deodorieren oder parfümieren die Haut des Menschen. Das gleiche gilt für Nägel und Haare. Natürliche Methoden sowie Übungen wirken ebenfalls kosmetisch. Zu den bekanntesten zählen Kneippgüsse und saunieren. Kosmetik versucht das Körperäußere zu verschönern. Es soll pflegend wirken. Viele Produkte der Kosmetik zielen darauf ab, die Alterung heraus zu zögern. Im alten Ägypten wurde die Nekrokosmetik entwickelt. Sie dient dazu, einen toten Körper länger vor dem Verfallen zu schützen. Die meisten Kosmetika heute wollen auch das Altern bremsen oder zumindest weniger sichtbar werden lassen. Eigentlich soll Kosmetik nicht nur verschönern, sondern zumindest das Lebensgefühl steigern. Es soll helfen soziales Prestige ausdrücken.
Das Pflegen des eigenen Körpers ist alt, berühmt ist jedoch der sehr hoch entwickelte Schönheitskult im Alten Ägypten. Anders als in europäischen Epochen, wurde bei den Ägyptern die körperliche Reinheit und Hygiene sehr ernst genommen. Es gab Reinheitsvorschriften, Dampfreinigungen sowie das rituelle Kauen von bestimmten Kräutern zur Mundreinigung. Die Seife als Mittel der Körperpflege war jedoch unbekannt. Gewaschen wurde sich bestenfalls mit sodahaltigem Wasser. Es gab jedoch ein großes Arsenal an Geräten. Hierzu gehörten: Öle, Fette, Salben, Essenzen, Duftstoffen sowie Schminke. Außerdem gehörten zum Repertoir noch: Spiegel, Schminkbehälter, Kämme, Pinzetten, Waschgeschirre sowie Klingen um störende Haare zu entfernen, Zinnober, Perücken, sowie roter Ocker für die Lippen und Wangen, auch Henna für die Haut, die Haare, Fuß- und
Fingernägel wurde verwendet. Auf das Schminken von Augen legten die Ägypter großen Wert.
Mark Frühling (mahlzeit[at]gmx.net)