Lampen sind für die Menschen des 21. Jahrhunderts ein alltäglicher Gebrauchsgegenstand geworden, dem sie meist wenig Beachtung schenken, den sie aber andererseits auch nicht missen möchten.
Veröffentlicht : June 04, 2010 |
Autor : jona-agd Kategorie : Sonstiges | Bisher
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Was zieht jeder
Mensch in der westlichen Welt an, wenn er das Haus verlässt? Richtig: Ein paar
Schuhe! Schuhe gibt es heute in allen möglichen Formen, Designs und Farben,
aber alle haben zunächst mal einen Zweck gemeinsam: Sie sollen den Fuß des
Trägers vor Verletzungen schützen. Diesen Grundgedanken hatten bereits die
Menschen vor ca. 40.000 Jahren, als die Menschen begannen Schuhe zu tragen.
Dabei begann sich bereits erste unterschiedliche Schuhformen, je nach
klimatischen Bedingungen herauszubilden: In den kälteren Klimazonen wickelten
sich die Menschen hauptsächlich Tierfelle um die Füße, um diese vor der Kälte
zu schützen. Das waren die Vorläufer der uns bekannten Stiefel und Mokassins. In
den warmen Gefilden der Welt banden sich die Menschen vor allem Palmenblätter
als Schutz unter die Füße – ein erster Vorläufer der Sandale war geboren.
Bereits vor 5000 Jahren hatte sich der Bau von Schuhen ausdifferenziert:
Unterschiedliche Materialien machte den Schuh bequemer und widerstandsfähiger.
Dennoch blieb das Tragen von Schuhen für viele Menschen noch für eine lange
Zeit ein echter Luxus. Die meisten Menschen liefen nämlich bis zur Antike
barfuß und auch im Mittelalter war das Tragen von Schuhen vor allem bei den
armen Teilen der Bevölkerung noch nicht alltäglich. Wichtig wurden neben der
Schutzfunktion auch modische Aspekte: Schuhe gaben Auskunft über den Status des
Trägers, der Gruppenzugehörigkeit und des Geschlechts. Häufig bestimmtenRegeln und Gesetze, wer welche Schuhe tragen
durfte. Wie beschrieben, war selbst im Mittelalter das Tragen von Schuhen für
große Teile der Bevölkerung alles andere als Selbstverständlich. Wenn, dann dominierten einfache Holzschuhe und
die sogenannten Bundschuhe, die nicht viel mehr waren, als ein derbes Stück
Leder, welches um den Fuß gebunden wurde. Die Wohlhabenderen trugen im
Mittelalter Schnabelschuhe, bei denen die Länge des Schnabels über den Stand
des Trägers Auskunft gab. Um eine Verschmutzung der Schuhe in den
mittelalterlichen Städten zu verhindern schnallten sich die Wohlhabenderen
Bewohner sogenannte Trippen aus Holz unter ihre Schuhe. Damit war der Vorläufer
der Absätze entstanden. Absätze selbst begannen sich ab dem 17 Jahrhundert in
Europa durchzusetzen. Im 19 Jahrhundert begann eine stärkere Differenzierung
zwischen unterschiedlichen Modellen. Während sich bei Männern mehr und mehr der
Halbschuh durchsetzte, trugen Damen sehr gerne absatzlose Pumps und
Stiefeletten. Mit der Industrialisierung veränderte sich auch die
Schuhmode:Die Produktion von Schuhen
wurde immer billiger, Modetrends wechseln sich gleich den Jahreszeiten ab. Dies
gilt insbesondere für Damenschuhe, während bei Herrenschuhen Klassiker seit
knapp 100 Jahren nahezu unverändert hergestellt werden. Ein Schuhtrend der sich
seit Mitte des 20 Jahrhunderts unaufhörlich ausbreitet, ist das Tragen von
Sportschuhen. Die sogenannten Sneaker
haben sich im Lauf der Jahre weltweit verbreitet und lassen sich aus dem Alltag
vieler Menschen nicht mehr wegdenken.