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Die Textilindustrie gehört zu den größten Industrien unseres
Landes. In den letzten Jahren konnte dieser Industriebereich zunehmend global
agieren und die verschiedenen Waren legen mittlerweile eine weltweite Warenkette
zurück, bevor sie in unseren Läden liegen. Die Hersteller der Textilien sitzen
meist im fernen Osten und produzieren dort die verschiedenen Kleidungsstücke in
gewaltigen Mengen. Diese Waren werden anschließend über den Seeweg nach Europa
verschifft und hier von einem Importeur im Hafen angenommen. Nachdem alle
bürokratischen Hürden überwunden sind, werden die einzelnen Waren an die entsprechenden
Textilgrosshandel in ganz Deutschland ausgeliefert. Der Textilgroßhandel hat nun
die Aufgabe die verschiedenen Waren dem Einzelhandel in regionalem oder lokalem
Umfeld anzubieten. Auf den ersten Blick ist es jetzt nicht ersichtlich, warum
dann an dieser Stelle die Institution eines Textilgroßhandel benötigt wird. In
dieser komplexen Warenkette spielt jedoch der Textilgroßhandel eine zentrale
Rolle. Würde der Textilgroßhandel nicht existieren, müssten die vielen
Millionen Einzelhändler alle direkt mit den Herstellern verhandeln. Das wäre
ein kaum zu bewältigender Aufwand vor allem für die kleineren Unternehmen. Für
die Hersteller wäre diese Situation ebenfalls sehr schwierig, weil sie sich
auch um viele andere Dinge kümmern müssten. Hierzu zählen z.B. die Logistik,
der Vertrieb und das Marketing. Der Textilgroßhandel übernimmt nun all diese
Aufgaben. Er trifft eine Auswahl an Waren
und hält diese dann in großer Stückzahl in einem Lager für den weiteren
Verkauf bereit. In diesem Lager werden die Waren von vielen verschiedenen
Herstellern zwischengelagert. Der Einzelhandel kann nun aus diesem Sortiment
auswählen und bekommt die Waren, die auf der anderen Seite der Erde produziert
wurden, in nur wenigen Tagen geliefert.
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