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Wer in Ägypten Urlaub macht muss sich um den eigenen Transport keine Gedanken machen. Zum Beispiel im Urlaubsort Hurghada am Roten Meer fahren überall Taxen und Minibusse entlang, die gerne Touristen für ein kleines Entgeld mitnehmen. Das tun sie sogar so gerne, dass man von ihnen ständig angehupt wird bzw. die Minibusse und Taxis neben einem anhalten, was mit der Zeit nerven kann, wobei es bei weitem nicht so schlimm ist wie ständig von den Straßenhändler angesprochen zu werden, die alle wissen wollen, wo man herkommt. Doch natürlich muss man auch mal beim Urlaub in Ägypten eine größere Distanz zurücklegen, zum Beispiel wenn man vom Hotel aus, ins Stadtzentrum will. Eine Distanz die in Hurghada oft zehn Kilometer betragen kann. Hier wartet man dann einfach am Straßenrand auf den nächsten Minibus und handelt mit dem ägyptischen Fahrer einen Preis aus. Die meisten Minibusse haben zwar einen Aufkleber auf dem steht, man muss nur einen ägyptischen Pfund zahlen, doch in der Praxis zahlt man als Touristen zwei bis drei Pfund. Das ist umgerechnet noch nicht einmal ein Euro und somit immernoch relativ günstig. Die Minibusfahrer haben meistens einen sehr zügigen Fahrstil, der aber oft durch die Geschwindigkeitsbegrenzenden Maßnahmen auf der Straße, wie z.B. kleine Hubel, abgebremst wird. Wenn man einen gut gelaunten Fahrer hat und fast nur Touristen im Minibus sind, kann es auch schonmal vorkommen, dass der Fahrer zur Unterhaltung aller anfängt die arabischen Lieder aus dem Radio mitzusingen. Aber auch Gespräche sind möglich, wo einem oft als erstes Mitgeteilt wird, wie toll doch die Deutschen sind und wie schlimm die Russen sind. Dies liegt daran, dass sich die Russen, die zunehmen in Ägypten und im speziellen in Hurghada Urlaub machen, kaum vernünftig benehmen und oft Streit anfangen sobald sie sich belästigt oder ungerecht behandelt fühlen. Autor: Markus Kindler E-Mail: burntpunch (at) gmail (punkt) com
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