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Für viele ist der Verlust ihres Führerscheins nämlich regelrecht eine
Existenzfrage – nämlich dann, wenn sie mit Auto fahren zum Beispiel ihr Geld
verdienen, oder aber mit dem Auto unbedingt zur Arbeit fahren müssen, weil
keine öffentlichen Verkehrsmitteln den Wohnsitz mit dem Arbeitsplatz verbinden. Ganz
besonders bitter ist der Verlust des Führerscheins – aus welchen Gründen auch
immer – für Handwerker, LKW-Fahrer und natürlich auch für deren Arbeitgeber.
Aber auch für Kfz Mechaniker, die reparierte Fahrzeuge normalerweise Probe
fahren müssten, wird ein Leben ohne Führerschein letztlich zur Existenzfrage. Der
Gang zu einer MPU Beratung sollte in
einem derartigen Fall eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Darüber
hinaus ist eine Teilnahme an einer MPU
Beratung eine Zeichen dafür für die Verantwortlichen, dass man wirklich
bemüht ist seinen Führerschein wieder zu bekommen. In keinem der bereits
genannten Berufe – LKW Fahrer, Handwerker und Kfz Mechaniker – ist es nämlich
unerlässlich über einen Führerschein zu verfügen. Während es für den LKW Fahrer
praktisch sein „täglich Brot“ ist von einem Ort zum anderen zu fahren, muss
auch ein Handwerker sehr mobil sein (für den Transport der Hilfsmittel, die er
für seine Arbeit benötigt). Der Kfz Mechaniker letztlich erkennt oftmals nur
beim Fahren von einem Wagen, was an diesem wirklich kaputt ist. Als Beifahrer
kann er dieses Feingefühl meistens nicht entwickeln. – An der vorgegebenen
Sperrfrist letztlich kann die Teilnahme an einer verkehrspsychologischen
Beratung letztlich auch etwas ändern – was jedoch auch im Ermessen des
zuständigen Richters liegt.
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