|
Alle Kinder spielen gerne mit Stofftieren und Puppen. Dabei können sie alltägliche Lebenssituationen nachahmen, wie zum Beispiel mit der Puppe spazieren gehen, dem Stofftier einen Schlafanzug anziehen und es zu Bett bringen oder eine Teeparty mit einer Gruppe von Barbies. Kinder sprechen und behandeln die Puppen als vollständig natürliche und leibliche Person und sehen diese häufig sogar als Freund an. Stofftiere und Puppen prägen die Phantasie aus und regen die Vorstellungskraft der Kleinen aus. In vielen Erziehungsanstalten hat sich die Handpuppe als pädagogisches Lehrmittel bereits etabliert. Viele Schulen, Kindergärten und Fördereinrichtungen arbeiten damit. Das Ziel ist hierbei, das die Kinder Bildung durch kreativ und spielerische Aktivitäten quasi nebenbei erlernen. Zwischenmenschliche Kompetenzen werden außerdem ausgeprägt und gefördert.
Puppen in der Therapie
Heutzutage sind Puppen ein Beliebtes Instrument in der psychiatrischen Behandlung und bei der Therapie von geistig Behinderten und Kindern. Häufig werden pädagogische Handpuppen eingesetzt. Ein populärer Anbieter ist das Unternehmen Folkmanis, die Handpuppen seit dem Jahr 1970 erfolgreich verkaufen. Besonders geeignet, um Kinder und behinderte Menschen zu therapieren sind Puppenmodelle, die annähernd der Lebensgröße des dargestellten Tiers oder der dargestellten Person entsprechen. Die qualitativ hochwertigen Folkmanis Handpuppen haben schon zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewonnen.
Der Grund, warum die pädagogischen Handpuppen in der Therapie so gerne eingesetzt werden ist einfach. Die Therapeuten können das für sie äußerst lehrreiche und interessante Rollenspiel der Kinder mit den Stofftieren und Puppen beobachten. Die Kinder drücken hier ungezwungen und ehrlich ihre Gefühle und Emotionen aus. In einem Gespräch würde ihnen dies viel schwerer Fallen, da sie noch nicht den Wortschatz eines Erwachsenen haben und unangenehme Gefühle schwer in Worte fassen können. Traumatische Erlebnisse werden im Spiel mit der Puppe häufig unüberlegt dargestellt und ausgelebt.
Der Artikel wurde erstellt von:
Klaus Skupch von Puzzle-Net
eMail: puzzlemeister@puzzle-net.de
|