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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : December 08, 2007 | Autor : Wini
Kategorie : Finanzen und Wirtschaft | Bisher gelesen : 1349

  

Beim Festgeld ist es auch wichtig, darauf zu achten: Ändert sich das Einkommen möglicherweise in den nächsten Jahren? Plane ich eine Familie?  Wie viel kann ich über einen bestimmten Zeitraum monatlich oder vierteljährlich sparen? Oder möchte ich gar nicht regelmäßig sparen, sondern einen bestimmten Betrag einmalig anlegen? Dies kann zum Beispiel das zurückgelegte Geld für Sonderausgaben sein, das man für ein Jahr lang gar nicht benötigt hat und es deshalb gerne anlegen möchte. Festgeldkonten für Einmalanlagen gibt es zum Beispiel schon ab 500,- Euro, je höher der angelegte einmalige Betrag ist, desto höher sind jedoch meist die Zinsen.  Dies ist aber nur bis zu einem bestimmten angelegten Betrag der Fall und variiert von Bank zu Bank. Ab einer fünf- bis sechsstelligen Summe werden jedoch - im Normalfall - keine höheren Zinsen mehr gewährt.

Bei manchen Banken ist es auch so, dass sie die Geldanlage per Festgeld auf einem sogenannten Bonusgeldkonto ermöglichen. Hierfür bezahlt der Kunde, meist monatlich, einen bestimmten Betrag auf sein Konto ein. Je länger das Geld auf dem Konto bleibt, desto mehr Zinsen erhält der Kunde nach einer Art Staffelsystem. Im ersten Jahr zum Beispiel zu einem Zinssatz von 1,8 %, ab dem dritten Jahr zu einem Zinssatz von 2,5 % und so weiter Oft gewähren die Banken ab einer regelmäßigen Einzahlung von mehreren Jahren eine Art Prämie, welche noch zusätzlich zu den Zinsen ausgezahlt werden.

Der Vorteil bei einem Festgeldkonto in der Art eines Bonuskontos ist, dass man sich bereits vorher genau ausrechnen lassen kann, wie viel man erhält, wenn man das Geld  so und so lange anlegt. Auf das so genannte Bonusgeldkonto kann man meist wie bei einem gewöhnlichen Sparbuch bis zu 2.000 Euro monatlich abheben. Dies verringert jedoch natürlich auch die Höhe der Auszahlung am Ende der Spardauer.

Ein Nachteil des Festgeldes als Bonusgeld ist jedoch meist der, dass die entsprechenden Banken und Kreditinstitute meist im Vorlauf ein eigenes Girokonto des Kunden als Voraussetzung für die Eröffnung eines solchen Festgeldkontos auf Bonusgeldbasis verlangen.  Dennoch rechnet sich ein Festgeldkonto dieser Art sehr, wenn man für eine bestimmte Sonderanschaffung, wie zum Bespiel ein neues Auto spart, das man sich in einigen Jahren kaufen möchte. Durch das Zurücklegen des Geldes auf dem Bonuskonto kann man das Geld dafür ansparen und kommt doch immer auch an Beträge bis zu 2.000 Euro, wenn es irgendwo plötzlich finanziell „brennt“ und ist nicht erst angewiesen darauf, die Zeitdauer der Kündigung abzuwarten. Und: Man muss genau deshalb ja nicht das Festgeldkonto kündigen, sondern es bleibt weiter bestehen und man kann weiter darauf einzahlen.


Winfried Strauss
info [at] tagesgeldkonto-24 [dot] de




 

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