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Viele neue Autoren fürchten sich auch vor den sogenannten
Rezensionen, die einer Kritik an ihrem Buch gleichkommen, wobei hier der
„Kritiker“, sprich der Rezensent dazu verpflichtet ist, seine Meinung über das
Buch zu begründen. – Das ist nämlich wesentlicher Bestandteil einer Rezension.
Eine Rezension von einem Buch ist also keine Buchkritik im
herkömmlichen Sinne. Vielmehr macht ein Rezensent mit seiner letztendlich
veröffentlichen Meinung den Weg frei, damit über das <a href=“http://www.buch-fans.de“>Buch</a> eines Autors auch
diskutiert werden kann. Der Rezensent vertritt dabei zwar eine eigene Meinung,
die er ja auch begründet, jedoch mit der Meinung von einem Rezensenten gibt
sich ein Verlag, der ein Buch eines Autors in der Öffentlichkeit bekannt machen
möchte, sich im Rahmen der Werbemaßnahme nicht mit der Meinung von nur einem
Rezensenten zufrieden.
Vielmehr werden – in der Regel kurz nach der
Veröffentlichung eines Buches – mehrere Rezensenten vom Verlag angesprochen und
um ihre ganz persönliche Meinung zu dem Buch gebeten. Deren Meinung wird dann,
egal ob nun positiv oder negativ, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, sei es
über einschlägige Portale im Internet, oder ab im Kulturteil einer
Tageszeitung. Welcher Weg auch gewählt hat, ein potenzieller Leser hat dann
erst einmal die Möglichkeit sich die Meinung anderer „Leser“ vor dem Kauf eines
Buches zu Gemüte zu führen und erhält dabei auch noch eine ausführliche
Begründung für die Meinung des „Kritiker“. - Eine Rezension wird allgemein als
Instrument zur Vermarktung eines Buches angesehen. Steffen Ehrlich steffen[at]torstenmaue.net
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