Die Riester-Rente gehört seit einigen Jahren zu den bekanntesten und beliebtesten Altersvorsorgeverträgen in Deutschland. Die Gründe hierfür sind die staatlichen Förderungen auf der einen, aber auch die Unantastbarkeit des Geldvermögens auf der anderen Seite. Wie aber vergleicht man Riester-Renten miteinander und gibt es überhaupt Unterschiede zwischen den Verträgen der verschiedenen Versicherungsgesellschaften?
Ja, diese unterschiede gibt es und vergleichen kann man die Tarife auch durchaus. Zwar müssen alle Verträge vom Staat definierte Vertragsklauseln aufweisen, die Vertragsverwaltung und damit das Erwirtschaften der Gewinne, fällt aber nach wie vor der Versicherungsgesellschaft zu. Mittlerweile gibt es auch bei den Riester-Renten drei verschiedene Modelle, das erste ist herkömmlich kapitalverzinst, bei dem nächsten gehen die Überschüsse in Investmentfonds und bei dem letzten gehen die gesamten Beiträge in Investmentfonds. Je nach Marktsituation werden alle drei Modelle sehr unterschiedliche Renditen erwirtschaften, also ist hier einer der Hauptsansatzpunkte für Vergleiche der Riester Rentenversicherung. In den meisten Fällen wir wohl die Variante bei der die gesamten Beiträge in die
Riester Fonds gezahlt werden die meisten Gewinne erwirtschaften, sicher ist das aber keinesfalls. Ebenso könnten die Fonds sinken und der Wert der Police würde dahinschmelzen. Hier jedoch gibt es auch Ausnahmen, in einigen Policen ist ein Fonds integriert der auch die Gewinne garantiert. Dieser Fonds garantiert somit seine Höchststände und bietet somit ein Höchstmaß an Sicherheit.
Es macht also durchaus Sinn wenn man sich vor dem Abschluss einer
Riester Rentenversicherung genau überlegt welche Vertragsgestaltung einem zusagt. Abhängig ist die Entscheidung pro oder contra Investmentfonds vor allem von der Laufzeit denn um ordentliche Gewinne zu erwirtschaften braucht auch ein Investmentfonds einige Jahre Zeit.