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Im Titel In der Beschreibung     Erweiterte Suche
Veröffentlicht : April 02, 2008 | Autor : teebeutel
Kategorie : Sonstiges | Bisher gelesen : 1258

  

Das Brautkleid wird von der Braut bei ihrer Hochzeit getragen. In Europa ist das traditionelle Brautkleid immer in weiß, da diese Farbe für die Reinheit steht. Noch bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts konnten sich die meisten Bräute kein spezielles Hochzeitskleid leisten, es wurde daher meistens nicht zwischen einem sogenannten „feinen Kleid“ und einem Brautkleid unterschieden. Noch bis ins 20. Jahrhundert hinein heirateten Bräute der Mittel- und Unterschicht in ihrem besten Sonntagskleid, das entweder schwarz war oder der Regionaltracht entsprach.

Den Anstoß zu hellen Farben schreibt man dem Adel zu. Maria de Medici heiratete 1600 Heinrich IV von Frankreich  und trug als eine der ersten Bräute ein helles Seidenkleid, welches mit goldenen Ornamenten bestickt war. Mit diesem Kleid begann der Wechsel im höfischen Modegeschmack. Ein Bild von Peter Paul Rubens zeigt ihr Hochzeitskleid. 1613 entschied sich Prinzessin Elisabeth von England ebenfalls für ein helles Kleid. Es war ein Brokatkleid in Silber und strahlendem Weiß. Weitere adlige Hochzeiten festigten die hellen Farben, insbesondere die Farben Creme und Weiß dominierten in den gutsituierten Kreisen. 1840 vermählte sich Prinz Albert von Sachsen-Gotha mit Victoria von England. Sie trug weiße Seide und Spitze mit einem kurzem Brautschleier. 1853 folgte die Heirat von Napoléon III. mit der Herzogin Eugénie de Montijo, die zu diesem Anlass weißen Samt wählte. Eine der bekanntesten Prinzessinnen gab am 24. April 1854 in einem üppigen Traum in Weiß ihr Jawort. Es war Elisabeth von Österreich-Ungarn (Sisi), die Kaiser Franz Joseph heiratete. 

Weiterführende Informationen sind auf www.brautkleider.org  zu finden.




 

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