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Bausparkassen
unterscheiden ihre Kunden bei der Aufnahme von einem Bausparvertrag
in drei unterschiedliche Typen. Der erste Typ ist Finanzierer-Typ.
Bei diesem Typ geht die Bausparkasse davon aus, dass der Inhaber des
Bausparvertrages das Bauspardarlehen höchstwahrscheinlich auch
in Anspruch nehmen wird, sowie er dies zugeteilt bekommt.
Der zweite Typ
ist der Sparer-Typ. Dieser Typ Sparer will nur sparen. Selbst wenn er
genug gespart hat um ein Darlehen in Anspruch nehmen zu können,
wird er dies aller Wahrscheinlichkeit nach nicht tun.
Der dritte und
letzte Bauspar-Typ wird der Möglich-ist-alles-Typ genannt.
Dieser Typ ist unschlüssig. Es kann sein, dass er das
Bauspardarlehen in Anspruch nehmen wird, es kann aber auch sein, dass
er es nicht tun wird.
Diese
Unterteilung wird vorgenommen, weil es keinen optimalen Tarif für
alle gibt. Jeder Tarif hat Vorteile aber auch Nachteile und kein
Tarif vereint alle Vorteile in sich. Die Bausparkassen sehen diese
Unterteilung als Grundvoraussetzung an, damit sich jeder Bausparer
darüber im Klaren ist, welcher Tarif für ihn der Beste ist.
Wenn es um das
Finanzieren eines Hauses oder allgemein eines Wohneigentums geht,
übernehmen die Kosten dafür eine wesentliche Rolle. Je
niedriger der Darlehenszins ist, desto besser ist das natürlich
für den Finanzierer. Bei der Finanzierung muss also beachtet
werden, wie hoch die monatliche Belastung ist, durch die der
Annuitätenkredit zurückgezahlt wird, die Höhe der
Gesamtkosten, die das gesamte Unterfangen mit sich bringt, aber auch
die Zeit, die vergeht, bis das Darlehen von der Bausparkasse
zugesprochen wird. Weiterhin muss auch das notwendige Mindestguthaben
berücksichtigt werden, denn ohne dieses ist die Zuteilung noch
in weiter Ferne.
Ein
Bausparvertrag ist eine gute Möglichkeit, um höhere Zinsen
auf ein angespartes Guthaben zu bekommen. Zudem wird Bausparen auch
von staatlicher Seite aus unterstützt. Dies geschieht z.B. in
Form von der Eigenheimzulage. Torsten Maue (torsten.maue@gmail.com)
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