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War das Golfspiel vor wenigen Jahrhunderten in vielen Regionen noch ein verbotener Sport heimlich ausgeübt von den Armeen so mancher Länder, die nach Ansicht ihrer Anführer ihre Zeit lieber dem Kampftraining und nicht dem Spiel mit dem Schläger und den Golfbällen widmen sollten, wird der Golfsport heutezunehmend zu einer Leidenschaft nicht nur für einzelne betuchte Ausübende, sondern auch für die Mittelschicht vieler Länder. Niemand mag bestreiten, dass es beim Golfsport geruhsamer zugeht als bei manch einer Abenteuer Sportart, die kurzzeitig die Massen begeistert, doch trotzdem finden auch jüngere Menschen immer häufiger im Golfspiel ihre Leidenschaft. Worin mag diese wachsende Beliebtheit begründet sein? Zweifellos ist der Golfsport eine recht gesunde Aktivität bei guter und nach frisch gemähtem Gras wohlriechenden Luft. Dieses Argument kann längst nicht mehr jede Sportart für sich verbuchen und wer schon einmal anabolikageschwängerte Körper oder von Dopingmissbrauch geschädigte Menschen auf dem Golfplatz erblickt zu glauben haben mag, der möge jetzt die Hand heben. Nein, der Golfsport setzt nicht voraus, dass der Sporttreibende ungewöhnliche und unnatürliche konditionelle Leistungen zu vollbringen hat. Vielmehr interessant ist eine geruhsame und konzentrierte Koordination zwischen Auge und Körper und ein gewisses Maß an Feingefühl und Intuition um den Golfball erfolgreich von Loch zu Loch zu spielen. Natürlich sollte der Golfspieler seine Kunst (wie jede andere Sportart auch) von Grund auf erlernen, um die auf den meisten Golfplätzen geforderte Platzreife zu erlangen. Hierfür werden von vielfältigen Anbietern adäquate Golfkurse angeboten.
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