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Die Finanz- bzw. Wirtschaftskrise hat
nicht nur den Bausektor stark erwischt, die Fensterbauer
bekommen die Folgen der Krise immer mehr zu spüren. Demnach lässt
sich ein Auftragsrückgang von 9,0 % zum Vorjahr feststellen.
Somit stellt sich die Frage, wie
gefragt dieser Beruf in Zukunft sein wird und ob dieses Berufsfeld im
Bereich der Ausbildungen weiterhin interessant bleibt.
Laut dem Fensterbaugewerbe soll sich
die Lage im Jahr 2011 wieder erholt haben, sodass es neue und vor
allem deutlich mehr Aufträge geben wird.
Die Ausbildung zum Fensterbauers
Der Beruf des Fensterbauers ist für
viele zukünftigen Azubis daher interessant, weil er zu dem
Glaserberuf gehört und demnach eine Spezialisierung ist. Er wird wie
jeder andere Ausbildungsberuf in der Schule wie auch in einem festen
Betrieb gelehrt. Die Ausbildungszeit dauert im Schnitt drei Jahre.
Folgende Themenschwerpunkte liegen dem
Ausbildungsberuf im Fensterbau vor:
Fensterkonstruktion
Türenkonstruktion
Torgebilde
Fassadenkonstruktionen
Sanierung und Instandhaltung der
Fenster
Reparaturen und Wechsel an Türen
und Fenstern
Lagerung und Transport von Türen
und Fenstern
Sicherstellung der Schutzmaßnahmen
und Qualität der Türen und Fenster
Bearbeitung der Kundenwünsche und
Kundenbeschwerden
Die Ausbildung zum Fensterbauer wird
quasi in zwei Teile aufgeteilt. Die ersten 18 Monate werden die
Grundlagen vermittelt. Dazu gehören die Materialkenntnisse, die
Vorgänge zur Herstellung und Montage von Türen, Fassade und
Fenstern.
Weiterhin
lässt sich festhalten, dass der zukünftige Fensterbauer einen
Einblick erhält, wie eigentlich die Arbeitsgrundlagen und die
gesamte Organisation eines solchen Betriebes aufgebaut sind. Somit
werden ihm wichtige Kenntnisse beigebracht, die für eine spätere
Weiterbildung von hoher Relevanz sind.
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