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DSL Anschlüsse werden mit verschiedenen Bandbreiten angeboten. Die Palette reicht von DSL 1000 bis zu DSL 6000 und ADSL 2+. Welche Bandbreite sinnvoll ist, hängt von den eigenen Nutzungsgewohnheiten ab. Wer regelmäßig an Onlinespielen teilnimmt, bei denen es auf Reaktionsschnelligkeit ankommt, der kann mit einem trägen DSL 1000 Anschluss nichts anfangen. Auch Filmfreunde und Musikfreunde, die mit ihrer Flatrate sehr oft große Dateien aus dem Internet herunterladen, werden sich einer langsamen Datenübertragungsrate nicht zufrieden geben. Anwender, die nur gelegentlich im Internet surfen, um gezielt nach ganz bestimmten Informationen zu suchen oder um E-Mails zu schreiben und E-Mails zu lesen, sind mit einem Einsteigertarif am besten bedient. Je niedriger die Bandbreite ist, desto günstiger ist natürlich auch der entsprechende Tarif. Für bescheidene Internetnutzer empfiehlt sich ein DSL 1000 Anschluss. Sollte sich nach einiger Zeit herausstellen, dass dieser nicht genügt, so kann zu einem DSL 2000 gewechselt werden. Ein Wechsel von einer niedrigeren zu einer höheren Bandbreite wird von den DSL Anbietern meist kostenlos ermöglicht, während ein Wechsel von einer höheren zu einer niedrigeren Bandbreite oftmals mit einer Wechselgebühr verbunden ist. Zu beachten ist allerdings, dass die DSL Anbieter für die Einrichtung eines DSL-Anschlusses grundsätzlich eine Bereitstellungsgebühr erheben. Diese beträgt zum Teil bis zu 100 Euro. Gerade bei hohen Bandbreiten verzichten die DSL Anbieter aber meist auf die Bereitstellungsgebühr. Insofern ist es ratsam, sich genau auszurechnen, ob es sich lohnt, eine höhere Bandbreite zu wählen, bei der einen die Bereitstellungsgebühr erspart bleibt, bei der aber die monatlichen Gebühren relativ hoch sind, oder ob es unter dem Strich günstiger ist, die Bereitstellungsgebühr zu zahlen, dafür aber eine niedrigere Bandbreite entsprechend niedrigeren Kosten erhalten. Manuel Meister, m.meister@web.de
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