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Der Kontrabass ist ein außergewöhnliches Instrument. Nicht
nur aufgrund seiner stattlichen Größe. Das große Volumen benötigt der
Kontrabass um die tiefen Töne zu erzeugen, welche das Markenzeichen dieses
Streichinstrumentes sind. Obwohl der Kontrabass den Musiker in Größe überragt,
ist es dennoch nicht so schwer, dass man es nicht transportieren kann, im
Gegensatz zum Beispiel zum Klavier. Mit einer Gitarre sollte man ihn aber auch
nicht verwechseln, und längere Strecken zu Fuß einplanen.
Spielfreude im Sitzen oder Stehen
Gespielt wird der Kontrabass meist im Stehen. Auch das
musizieren im sitzen ist möglich. Hier kommen allerdings meist spezielle
Hochstühle zum Einsatz, um den fast aufrechten, aber dennoch leicht geneigte
Instrumentenhaltung zu gewährleisten. Stehen und Sitzen, beide Haltungsweisen
haben ihre Vor- und Nachteile. Bei beiden sollte man jedoch auf jeden Fall auf
eine gesunde Körperhaltung achten, um Haltungsschäden vorzubeugen.
Passend zur Körpergröße
Um den Kontrabass gut spielen zu können, muss er der eigenen
Körpergröße perfekt angepasst werden. Der verstellbare Stachel hilft dabei den
Kontrabass individuell einzustellen. Damit auch Kinder problemlos auf den
Kontrabass spielen können, gibt es ihn in speziellen Kindergrößen. Die Mensuren
reichen hier von ca. 80 cm bis etwa 97, im Gegensatz zu dem Musikinstrumente die
Erwachsene spielen, welches normalerweise zwischen 104 und 106 cm groß ist.
Der Kontrabass-Spieler Édouard Nanny
Ein sehr bekannter Kontrabassist war der Franzose Édouard
Nanny, dessen Spiel vor allem durch den Barock geprägt war. Neben dem
Kontrabassspiel war er auch als Komponist tätig und hatte sogar den hoch geschätzten
Posten der Kontrabass-Professur des Conservatoire de Paris inne, welches auch
heute noch vielen Studierenden die Musik näher bringt. geschrieben von Birgit Steigerwald (Kontakt über steigerwald(-AT-)women-at-work.org)
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