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Aus hochwertigen Grundzutaten, einem alles umfassenden
Qualitätsanspruch und – nicht zuletzt – aus Leidenschaft werden Einhorn Hemden
gemacht. Sehen wir uns diese Komponenten etwas genauer an. Die Stoffe sind von
immenser Bedeutung für den Tragekomfort und die Formstabilität des fertigen
Hemdes. Deshalb muss hier eine unbarmherzige Qualitätskontrolle noch vor der
Tuchweberei einsetzen. Bei Einhorn kommen nur Stoffe in die Produktion, die aus
100% reiner Baumwolle bestehen. Es ist aber zu beachten, dass Baumwolle nicht
gleich Baumwolle ist, auch wenn sie keine Zusätze enthält. Es kommt auf die
Herkunft und auf die Rohstoffverarbeitung an. Je höher gedreht das Baumwollgarn
in die Weiterverarbeitung geht, desto feiner und geschmeidiger ist der Endstoff.
Auch die Webart spielt eine wichtige Rolle. Fachleute unterschieden hier
zwischen der „Leinwandbindung“, der „Körperbindung“ und der „Atlasbindung“.
Jede dieser Webarten findet bei Einhorn den gezielten Einsatz. Gewebe mit
Leinwandbindung zeigen auf beiden Seiten ein identisches regelmäßiges
Strukturbild. Sie imponieren durch eine hohe Scheuer- und Schiebefestigkeit,
verweigern sich aber einem eleganten Faltenwurf. Die Köperbindungen erkennt man
am schräg verlaufenden Grat, wie es beispielsweise das bekannte Fischgratmuster
aufweist. Die Atlasbindung schließlich ist geeignet, der Oberfläche eines
Stoffes eine glänzende Optik zu verleihen, was allerdings mit einem Mangel an
Strapazierfähigkeit erkauft wird. Bei Einhorn wird niemals mit der
sprichwörtlichen „heißen Nadel“ genäht. Hier wird die Verarbeitungsqualität
deutlich. Mit 7 Stichen auf den Zentimeter, doppelten Passe und Kappnähten
werden diese Nähte zu nahezu unsichtbaren Haltbarkeitswundern. Die über Kreuz
vernähten und verknoteten Knöpfe werden nie abfallen und der sorgfältig
eingelegte Kragen wird nie seine Form verlieren.
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