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Veröffentlicht : October 08, 2010 | Autor : WebTecBraun
Kategorie : Gesundheit | Bisher gelesen : 238

  

Bisherige Untersuchungen und mögliche Quellen

Bislang wurden Quellen untersucht, die nach physikalischen Erkenntnissen elektromagnetische Felder erzeugen: Es werden von allen Stromerzeugern, Stromüberträger und Stromverbraucher in ihrer Umgebung elektrische und magnetische Felder aufgebaut, die sich in Stärke und Art unterscheiden und theoretisch auf den menschlichen Körper einwirken können. Diese Einwirkungen sind im Allgemeinen jedoch nicht spürbar. Die Eindringtiefe der hochfrequenten elektromagnetischen Felder im Körper liegt nur bei wenigen Zentimetern. Die Strahlen können Hindernisse wie Bäume und Häuser abschirmen. Niederfrequente Felder entstehen meist durch Hochspannungsleitungen, elektrisch betriebene Maschinen, Haushaltsgeräte etc. und haben meist eine Frequenz von 50 Hertz. Der maximale Grenzwert für die Feldstärke liegt bei 100 Mikrotesla (Tesla). Mit hochfrequenten Feldern sieht es jedoch anders aus, wie z.B. Fernseh- und Radiosendeantennen, Radargeräten, Mobilfunktelefonen und ein paar Mikrowellengeräten, die diese Strahlen abgeben. Deren Frequenz beträgt 300 Hertz bis 300 Gigahertz – die Feldstärke und Energieleistung schwanken entsprechend je nach Anforderung. Ebenfalls gibt es hier Grenzwerte, davon abhängig sind Schutzmaßnahmen, wie z.B. Zäune oder Warnschilder um Sende- oder Radaranlagen. Schutzmaßnahmen sind keineswegs auf Krebsgefahr zurückzuführen, sondern auf die Erwärmung von Geweben, wie bereits erwähnt.

Die Elektrosensibilität

Einige Untersuchungen gehen sogar der Frage nach, ob einige Menschen besonders empfindlich auf elektromagnetische Felder reagieren können oder diese sogar aktiv wahrnehmen. Eine angeborene oder erworbene „Elektrosensibilität“ wird von bisherigen Untersuchungen jedoch ausgeschlossen.

Mikrowelle und Lebensmittelqualität

Es gibt bislang keine Anzeichen dafür, dass in der Mikrowelle erhitze Lebensmittel eine nachhaltige Veränderung erfahren, obwohl es in der Presse immer wieder behauptet wird. Untersucht wurden Dabei Substanzen wie z.B. die Eiweiße in Fleisch und Milch auf mögliche Veränderungen. Zudem darf sich Mikrowellengeschirr oder anderes bei der Zubereitung benutztes Material nicht verändern, so schreibt das die deutschte Gesetzgebung vor. Verwendete Werkstoffe wurden besonders auf den eventuellen Übertritt von Schadstoffen in die Lebensmittel hin geprüft. Keine nennenswerte nachteilige Veränderung konnte auch hier festgestellt werden.

Wie ist der Schutz vor „Elektrosmog“ gesetzlich geregelt?

Das Bundes Immissionsschutzgesetz (BImSchV)  und die Strahlenschutzverordnung regeln in Deutschland diese Werte. Eine Expertengruppe wurde zur Prüfung des Schutzes der Beschäftigten am Arbeitsplatz vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt. Im März 2010 wurde ein Abschlussbericht dieser Gruppe vorgelegt. Er soll Grundlage der anstehenden Überarbeitung einer europäischen Arbeitsschutzrichtlinie sein. Der Bericht ist - allerdings nur in englischer Sprache abrufbar.


Autor: Sarah Obst - artikel(at)webtec(minus)braun(dot)com




 

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