Durch den neuen Gesetzentwurf von Seantor Robert Menendez, soll Online Poker in den USA nun als Geschicklichkeitsspiel angesehen, legalisiert und reguliert werden.
Veröffentlicht : October 08, 2010 |
Autor : WebTecBraun Kategorie : Gesundheit | Bisher
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Bisherige Untersuchungen und mögliche Quellen
Bislang wurden Quellen untersucht, die nach
physikalischen Erkenntnissen elektromagnetische Felder erzeugen: Es werden von
allen Stromerzeugern, Stromüberträger und Stromverbraucher in ihrer Umgebung
elektrische und magnetische Felder aufgebaut, die sich in Stärke und Art
unterscheiden und theoretisch auf den menschlichen Körper einwirken können.
Diese Einwirkungen sind im Allgemeinen jedoch nicht spürbar. Die Eindringtiefe
der hochfrequenten elektromagnetischen Felder im Körper liegt nur bei wenigen
Zentimetern. Die Strahlen können Hindernisse wie Bäume und Häuser abschirmen.
Niederfrequente Felder entstehen meist durch Hochspannungsleitungen, elektrisch
betriebene Maschinen, Haushaltsgeräte etc. und haben meist eine Frequenz von 50
Hertz. Der maximale Grenzwert für die Feldstärke liegt bei 100 Mikrotesla
(Tesla). Mit hochfrequenten Feldern sieht es jedoch anders aus, wie z.B.
Fernseh- und Radiosendeantennen, Radargeräten, Mobilfunktelefonen und ein paar
Mikrowellengeräten, die diese Strahlen abgeben. Deren Frequenz beträgt 300
Hertz bis 300 Gigahertz – die Feldstärke und Energieleistung schwanken
entsprechend je nach Anforderung. Ebenfalls gibt es hier Grenzwerte, davon
abhängig sind Schutzmaßnahmen, wie z.B. Zäune oder Warnschilder um Sende- oder
Radaranlagen. Schutzmaßnahmen sind keineswegs auf Krebsgefahr zurückzuführen,
sondern auf die Erwärmung von Geweben, wie bereits erwähnt.
Die Elektrosensibilität
Einige Untersuchungen gehen sogar der Frage
nach, ob einige Menschen besonders empfindlich auf elektromagnetische Felder
reagieren können oder diese sogar aktiv wahrnehmen. Eine angeborene oder
erworbene „Elektrosensibilität“ wird von bisherigen Untersuchungen jedoch
ausgeschlossen.
Mikrowelle und Lebensmittelqualität
Es gibt bislang keine Anzeichen dafür, dass
in der Mikrowelle erhitze Lebensmittel eine nachhaltige Veränderung erfahren,
obwohl es in der Presse immer wieder behauptet wird. Untersucht wurden Dabei
Substanzen wie z.B. die Eiweiße in Fleisch und Milch auf mögliche
Veränderungen. Zudem darf sich Mikrowellengeschirr oder anderes bei der
Zubereitung benutztes Material nicht verändern, so schreibt das die deutschte
Gesetzgebung vor. Verwendete Werkstoffe wurden besonders auf den eventuellen
Übertritt von Schadstoffen in die Lebensmittel hin geprüft. Keine nennenswerte
nachteilige Veränderung konnte auch hier festgestellt werden.
Wie ist der Schutz vor „Elektrosmog“
gesetzlich geregelt?
Das
Bundes Immissionsschutzgesetz (BImSchV)und die Strahlenschutzverordnung regeln in Deutschland diese Werte. Eine
Expertengruppe wurde zur Prüfung des Schutzes der Beschäftigten am Arbeitsplatz
vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales beauftragt. Im März 2010 wurde
ein Abschlussbericht dieser Gruppe vorgelegt. Er soll Grundlage der
anstehenden Überarbeitung einer europäischen Arbeitsschutzrichtlinie sein. Der
Bericht ist - allerdings nur in englischer Sprache abrufbar.
Autor: Sarah Obst - artikel(at)webtec(minus)braun(dot)com