Viele Menschen träumen davon
endlich Nichtraucher zu werden. Für langjährige Raucher ist der Nikotinentzug dabei ein großes Problem. Häufige Folgen einer Rauchentwöhnung sind Entzugserscheinungen und Gewichtszunahme. Beides sind Gründe, warum viele Raucher sich erst gar nicht trauen mit dem Rauchen aufzuhören. Versuchen sie es dann doch, scheitern viele Versuche bereits nach sehr kurzer Zeit. Verschiedene Studien bescheinigen, dass nach einem halben Jahr nur etwa jeder fünfte Raucher rauchfrei ist, alle anderen haben wieder mit dem Rauchen begonnen. Ein Grund dafür ist, dass viele es mit einer Radikalkur versuchen, ohne dass einige Vorraussetzungen erfüllt sind.
Der Nikotinentzug ist bei vielen Rauchern nicht das eigentliche Problem, wenn sie auf dem Weg zum Nichtraucher scheitern. Viel mehr ist es der Irrglaube, der den Raucher denken lässt, dass eine Zigarette etwas Positives ist. Solange er das Rauchen als entspannend empfindet oder andere positive Erinnerungen mit dem Rauchen verbindet, ist eine erfolgreiche Rauchentwöhnung nicht möglich. Der Raucher muss zuerst einmal erkennen, dass eine Zigarette etwas ist, das ihm schadet und keinerlei Nutzen bringt. Erst dann ist der Weg frei, um den Weg zum Nichtraucher erfolgreich beschreiten zu können. Neue Ansätze für eine erfolgreiche
Rauchentwöhnung setzen genau hier an. In so genanten Seminaren wird den Teilnehmern vermittelt, wie schädlich Zigaretten für sie sind. Diese sind darauf angelegt, Menschen langfristig zum Nichtraucher zu machen. Mittlerweile sind die Seminare sogar von den meisten Krankenkassen anerkannt, so dass diese oftmals die Kosten für diese Seminare übernehmen. Die Erfolgsquote bei solchen Seminaren ist um einiges höher als bei herkömmlichen Methoden.